Ottakring - BV Prokop: "Wünscht sich die FPÖ Ausschreitungen in der Ottakringer Straße?"

Nach wie vor fehlen mindestens 60 PolizistInnen in Ottakring

Wien (SPW-K) - "Was will die Ottakringer FPÖ-Obfrau Belakowitsch-Jenewein mit einer Totalsperre der Ottakringer Straße während der Fußball-EM erreichen? Will sie gewaltbereiten Menschen eine schön abgesperrte Bühne geben, um dann in Nachhinein zu rufen:
es brennt, es brennt?", fragt der Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop anlässlich einer Aussendung der FPÖ-Bezirksparteiobfrau. Es habe bereits Gespräche mit der Polizei und Behördenvertretern gegeben, wie die Ottakringer Straße in den Planungen zur EURO 08 berücksichtigt wird. "Von Belakowitsch erwarte ich mir aber sowieso nicht, dass sie das zur Kenntnis nimmt, da es nicht in ihr Konzept passt. Sie erweckt den sattsam bekannten Eindruck, den die FPÖ bei jeder sich bietenden Gelegenheit erweckt, nämlich nur aufhetzen zu wollen.", sagt Prokop.

Anders als die FPÖ arbeitet die Polizei nach dem Motto "Deeskalation - Dialog - Durchgreifen" und kann kurzfristig mehrere hundert Polizisten mobilisieren. Eine Sperre der Ottakringer Straße während der EURO 2008 ist nicht vorgesehen, kann aber wenn notwendig vollzogen werden. "Diese Entscheidung obliegt aber der Polizei.", sagt Prokop. Er ist überzeugt, dass alle Beteiligten - und da vor allem die Lokalbetreiber - großes Interesse an einem friedlichen und fairen Ablauf der Fußball EM haben und alles daran setzen werden, Zwischenfälle zu vermeiden. "Im April wird es noch Gespräche mit den Lokalbetreibern der Ottakringer Straße geben, um abzuklären, welche Maßnahmen von deren Seite getroffen werden können und ob zusätzliche Hilfe benötigt wird.", erklärt Franz Prokop.

Zu der messerscharfen Beobachtung von Belakowitsch, Ottakring habe zuwenig Polizisten, meint Prokop: "Ich fordere seit langem mehr Personal für die Ottakringer Polizei. Alleine bei uns fehlen mindestens 60 Polizisten. Dass dafür aber der Innenminister zuständig ist und nicht ich, sollte Belakowitsch-Jenewein als Nationalratsabgeordnete schön langsam wissen."
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