LH Haider: Kindergartenbesuch soll ganztätig gratis werden!

Während der Bund streitet, setzt Kärnten richtungweisende familienpolitische Maßnahmen

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten ist ein soziales Land. Während die Bundesregierung streitet, setzen wir mit Vernunft und Herz Meilensteine in der Familienpolitik. Unsere bisherigen Leistungen wollen wir noch ausbauen. So soll der Kindergartenbesuch ganztätig gratis werden", sagt heute Landeshauptmann Jörg Haider.

Im Gegensatz zur Bundesregierung sei Kärnten nicht untätig gewesen. In Kärnten seien als einzigem Bundesland viele Sozialleistungen eingeführt worden, die als richtungweisend zu bezeichnend seien. Als Beispiele nennt Haider das Babygeld, das Müttergeld, den Gratiskindergarten, das verpflichtende Vorschuljahr und den Teuerungs-Ausgleich. "Auf Bundesebene hingegen wird über den Teuerungs-Ausgleich gestritten, es herrscht ein Pflegechaos, die Pensionsreform benachteiligt gerade Menschen mit dem niedrigsten Einkommen und die Regierung selbst ist ein absoluter Preistreiber, wie die Erhöhungen bei Mineralölsteuer, Energiesteuer und Gebühren beweisen. Kärnten geht einen anderen Weg. Wir sind für die Menschen da", so Haider.

Daher werde er sich dafür einsetzen, dass der Kindergarten ganztägig gratis werde. Schon bisher gebe das Land Kärnten 15 Millionen Euro im Jahr aus, damit der Kindergarten zumindest am Vormittag kostenlos sei. Für viele Familien wäre das eine bedeutende finanzielle Entlastung. "Nun soll das noch ausgeweitet werden. Die Gemeinden sollen die Kosten für die Nachmittagsbetreuung übernehmen. Schließlich ersparen sie sich bei der Vormittagsbetreuung viel Geld, weil das Land das Geld zuschießt. Diese Maßnahme würde berufstätigen Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern und so dafür sorgen, dass die Frauenerwerbsquote steigt. Land und Gemeinden sind nicht um ihrer selbst da, sondern um den Menschen zu helfen!", erklärt der Landeshauptmann.

Wenig Verständnis hat Haider für Gemeindereferent Reinhart Rohr, der als Sozialist die Gebühren für die Kindergärten erhöhen will. "Wie wollen das verhindern. Es darf keine Gebührenerhöhung geben", stellt Haider fest.

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