Innenministerium - Buchinger: U-Ausschuss muss nicht sein

GROSZ: Buchinger/Faymann gegen Prammer/Kalina - das ist Brutalität

Wien 2008-02-18 (OTS) - "Ein U-Ausschuss muss nicht sein. Es gibt einen Weg der Aufklärung, der daran vorbei führt", betont SPÖ-Sozialminister Erwin Buchinger im Interview im heutigen Kurier. "Nach Verkehrsminister Faymann die nächste rote Taube der ihr gut dotierter Ministerposten wichtiger ist, als eine umfassende Aufklärung des ÖVP-Watergate. Es geht ein tiefer Riss quer durch die SPÖ. Die stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Prammer, die SPÖ-Landesgranden, Bundesgeschäftsführer Kalina und Justizministerin Berger sprechen sich für den Untersuchungsausschuss aus, während Bundeskanzler Gusenbauer tatenlos zusieht, wie ihm seine eigene Partei immer mehr entgleitet und kurz vor einem sozialistischen Knittelfeld steht, weil Spitzenfunktionäre und Basis zu Recht einen Ausschuss fordern", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zum derzeitigen Chaos in der SPÖ.

"Gusenbauer steht offensichtlich kurz davor, am nächsten SPÖ-Parteitag sein persönliches Knittelfeld beziehungsweise das Ende seines Sandkastentraums im Knittelfelder Kongresshaus erleben. Ich empfehle dem Herrn Bundeskanzler und dem SPÖ-Regierungsteam gleich einmal für ihren Parteitag das Kongresshaus unter der Tel. Nr. 03512/86621 zu reservieren. Die Geschichte wiederholt sich, diesmal nicht in Blau sondern in Rot. Die SPÖ steht angesichts des liegenden Kanzlers vor der größten Zerreißprobe ihrer Geschichte. Gusenbauer erlebt jetzt den Fluch seiner gebrochenen Wahlversprechen, seiner Wahllügen, seiner Bonusmeilen, seiner Politik des Stillstandes und seiner fehlenden Führungskompetenz", so Grosz.

Bundeskanzler Gusenbauer ist für Grosz nicht nur den Wählerinnen und Wählern im Wort, sondern auch den Funktionärinnen und Funktionären seiner Partei. "Es wird dem Bundeskanzler nichts nutzen sich im Nobelskiort zu verstecken, denn in der SPÖ brodelt es anscheinend nicht nur, sondern die Funktionäre kochen vor Wut. Gusenbauer soll sich in seinem eigenen Interesse einmal aus der Umfall-Liegeposition aufraffen und dem unverzichtbaren Untersuchungsausschuss zustimmen, ansonsten droht ihm eine Palastrevolution. Wie schnell so eine Revolte a la Knittelfeld organisiert ist, können sich Gusenbauer und Cap gerne bei ihrem Freund HC Strache erkundigen", so Grosz abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0003