Ludwig begrüßt Entscheidung der Datenschutzkommission

Videoüberwachung in Gemeindebauten: In erster Linie Instrument für Prävention

Wien (OTS) - "Ich begrüße diese Entscheidung", betonte am Montag Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig in Reaktion auf die Bekanntmachung der Österreichischen Datenschutzkommission auf deren Homepage (www.dsk.gv.at) . "Es freut mich, dass die Datenschutzkommission unserem Antrag nach sorgfältiger Prüfung prinzipiell zugestimmt hat und damit der Videoüberwachung in ausgewählten Gemeindebauten 'Grünes Licht' erteilt."

Vom Einsatz einer Videoüberwachung in ausgewählten Wiener Gemeindebauten erwartet sich Ludwig in erster Linie eine sehr hohe präventive Wirkung. "Die Videoüberwachung ist für uns ein Instrument, um auftretendem Vandalismus, Einbrüchen oder Diebstählen zu begegnen, die viel Ärger und hohe Kosten verursachen. Die Erfahrungen in anderen Bereichen, etwa bei den Wiener Linien, zeigen, dass derartige Delikte durch die Videoüberwachung sehr stark eingedämmt werden konnten. Damit ist vor allem auch eine deutliche Kostenersparnis zu erreichen."

Generell sei derzeit von der Stadt Wien - Wiener Wohnen daran gedacht, das Instrument der Videoüberwachung nur punktuell in ausgewählten Wohnhausanlagen an besonders neuralgischen Punkten, wie etwa Garagen oder Müllräumen, anzuwenden. Voraussetzung für den Einsatz ist eine entsprechende Einbindung der Mieterinnen und Mieter.****

Die Inbetriebnahme einer solchen Überwachung ist allerdings abhängig von den gestellten Auflagen der Datenschutzkommission. Diese sind derzeit noch nicht bekannt, da der Bescheid noch nicht vorliegt. Vorerst wird die Videoüberwachung nur im Probebetrieb laufen. "Betonen möchte ich jedoch, dass wir dieses Instrument sehr sensibel einsetzen und für uns dabei die Wahrung der Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich an erster Stelle steht", erklärte Ludwig abschließend. (Schluss) csi

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