FP-Ottakring: Multiethnische Konflikte im Rahmen der EM 2008 vorprogrammiert!

Totalsperre der Ottakringer Straße ist unumgänglich

Wien, 18.02.2008 (fpd) - Was muss eigentlich noch alles in
Ottakring passieren, damit Herr Bezirksvorsteher Prokop endlich aufwacht und handelt, fragt sich die Bezirksparteiobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenwein. Erst gestern wieder eskalierte in der Ottakringer Straße die Lage, Steine flogen und einmal mehr kam es zu multiethnischer Gewalt. Diesmal war die Unabhängigkeitserklärung des Kosovos der Auslöser.

Schon 2005 anlässlich des Fußball Länderspieles Österreich - Kroatien haben im Anschluss an das Spiel mehrere hundert Fans getobt und sich eine wilde Straßenschlacht mit der Polizei geliefert, Sachen beschädigt und schlussendlich sogar eine Straßenbahngarnitur aus den Schienen gehoben, erinnert die FP-Bezirksobfrau. Ob es nun Fußballanhänger sind oder nicht, der Bereich Ottakringer Straße ist ein Pulverfass in Sachen Nationenkonflikte und es braucht nur eines Funkens, damit es dort zu einer Explosion kommt.

Dass Fußballfans nicht nur an friedlichen Abläufen interessiert sind, zeigt die Erfahrung und wo die Polizisten für Ottakrings Schutz angesichts des Personalmangels bei der Polizei herkommen sollen, ist heute sowieso gänzlich unklar - denn auch während der EURO 2008 wird die "alltägliche" Polizeiarbeit nicht pausieren - das Verbrechen macht bekanntlich keinen Urlaub.

Um den Anrainern trotzdem größtmögliche Sicherheit geben zu können, wird die FPÖ-Ottakring einen Antrag auf Totalsperre der Ottakringer Straße zwischen Gürtel und Johann-Nepomuk-Berger Platz während der EM 2008 einbringen. Sollte die SPÖ-Mehrheitsfraktion diesen Antrag nicht unterstützen, hat sie allein die Verantwortung für allfällige Ausschreitungen, Krawalle und Gewalt zu tragen, so Belakowitsch-Jenewein, die abschließend an alle Fraktionen in Ottakring appelliert, den Antrag der Freiheitlichen zu unterstützen. (Schluss)paw

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