"profil": BIA-Gutachten belastet Landeshauptmann Van Staa

Strittige Rede-Passage analysiert: "Es heißt: 'Schwein'"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegt das Ergebnis der Analyse einer strittigen Tonbandaufzeichnung vor. Es geht um die Frage, ob der Tiroler Landeshauptmann Herwig Van Staa vergangenes Jahr bei einer Hüttenfeier den deutschen Grünen Joschka Fischer ein "Schwein" nannte. Der Sölder Landwirt und Publizist Markus Wilhelm hatte dies auf seiner Homepage behauptet und einen Tonbandmitschnitt der Rede online gestellt. Vertreter der Tiroler ÖVP hingegen sagten, Van Staa habe "Schweigen" gesagt und zeigten Wilhelm wegen Fälschung von Beweismitteln an. Das Büro für Interne Angelegenheiten (BIA) ermittelte in der Causa und beauftragte einen gerichtlich beeideten Sachverständigen, die strittige Passage zu analysieren. Das Ergebnis dieser Analyse: "Es heißt 'Schwein'" - und dieses Wort könne nicht aus "Schweigen" herausgeschnitten worden sein.

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