Strache gegen Anerkennung von einseitiger Unabhängigkeitserklärung des Kosovo

Unverantwortlicher Bruch des Völkerrechts

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache forderte heute den Bundeskanzler und die Bundesregierung auf, eine einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo nicht anzuerkennen. Dies wäre eine höchst fatale Entscheidung und ein unverantwortlicher Bruch der völkerrechtlich unumstrittenen UNO-Resolution 1244, die zwar eine substantielle Autonomie des Kosovo, nicht aber dessen Unabhängigkeit vorsehe. Außerdem könnte dies einen verheerenden Domino-Effekt auslösen.

Strache verwies auch auf die Mahnung des Papstes, bei der Festlegung des definitiven Status des Kosovo die "legitimen Ansprüche" der beteiligten Parteien zu berücksichtigen sowie "Sicherheit und Respekt" für die Rechte derer zu gewährleisten, die in dem Gebiet lebten, auf dass "das Gespenst des Krieges" endgültig verschwinde und die Stabilität Europas gestärkt werde.

Die Zukunft des Kosovo müsse auf dem Verhandlungstisch entschieden werden, wo diplomatisches Geschick und kluges Abwägen aller Argumente gefragt seien und kein Diktat von außen, betonte Strache. Es müsse Vernunft einkehren und das Recht beider Seiten berücksichtigt werden.

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