VP-Gerstl: Eiertanz der Wiener Linien um Intervall-Ausdünnung

Unglaubwürdiges und halbherziges Dementi lässt Schlimmes befürchten

Wien (VP-Klub) - "Tarife erhöhen und gleichzeitig Intervalle ausdünnen: Das ist offenbar die Politik der Wiener Linien; zumindest, wenn man sich den Eiertanz und das unglaubwürdige und halbherzige Dementi des Sprechers der Wiener Linien, Johann Ehrengruber, auf die Vorwürfe der Grünen ansieht. Von ’nicht spruchreifen’ Intervall-Ausdünnungen zu sprechen, beweist, dass diese sehr bald spruchreif sein werden. Während es die Spatzen schon von den Dächern pfeifen, mauert Ehrengruber. Allerdings nicht sehr glaubwürdig. Schließlich war er es, der anlässlich des Chaos beim Fußball-Ländermatch davon gesprochen hatte, dass der Abtransport der Fans funktioniert habe - übrigens als Einziger neben dem SPÖ-Abgeordneten aus der Scheinwelt, Hora", sagte der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl, zu der heute von den Grünen eröffneten Diskussion über Intervall-Ausdünnungen bei Bussen und Straßenbahnen.

"Wenn es bei den Wiener Linien heißt, man wisse noch nicht, in welchem Ausmaß die Intervalle ausgedünnt werden, weiß der gelernte Wiener: Das Service wird in jedem Fall schlechter. Und das bei drastisch erhöhten Fahrpreisen", so Gerstl. Der VP-Verkehrssprecher sieht in dieser Stellungnahme eine weitere Schikane der Verkehrsbetriebe und auch der zuständigen Stadträtin Brauner gegen die Wienerinnen und Wiener. "Zusätzlich brüskiert man damit auch die SPÖ-Umweltstadträtin Ulrike Sima, die in ihren Sonntagsreden gerne und sehr fotogen für Umwelt- und Klimaschutz eintritt. Gleichzeitig wird der öffentliche Verkehr immer mehr ausgedünnt", so Gerstl.

Frau Brauner: Intervalle verdichten, nicht verdünnen!

In den vergangenen Wochen und Monaten wurden vor allem von Seiten der ÖVP Wien die langen Intervalle und die immer häufiger auftretenden Störfälle bei den Wiener Linien massiv kritisiert. Gefordert wurde eine Verdichtung der Intervalle, um den Wienerinnen und Wienern, die seit 1. Juni des Vorjahres um durchschnittlich zehn Prozent mehr zahlen müssen, ein besseres Service zu bieten. "Ich fordere die Verantwortlichen der Wiener Linien auf, das Angebot nicht noch schlechter zu machen, sondern den Wienerinnen und Wienern endlich ein attraktives Öffi-Netz zu bieten. Da hilft es nichts, sich hinter irgendwelchen Studien oder Befragungen zu verschanzen. Ehrengruber muss klar Stellung beziehen und darf die Wienerinnen und Wiener nicht länger an der Nase herumführen", schließt Gerstl.

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