Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky setzt auf Verhandlungen

Linz (OTS) - Heute wurde das Vorstandsmitglied der GÖD - Peter Maschat und der Vorsitzende der Bundesvertretung 9 - Gesundheits- u. Sozialberufe - Johann Hable überraschend zu einem Gespräch über die 24-hBetreuung neu eingeladen.

Hable: positiv ist anzumerken, dass die Vertreter des Gesundheitsministeriums von der starren Haltung, den vorliegenden Gesetzesentwurf unter allen Umständen zu verteidigen, abgegangen sind.

Hable fordert:

1) Aufwertung des Gesundheits- und Krankenpflegepersonals 2) Dass das Care- u. Casemanagement in diesem Gesetzesentwurf niedergeschrieben wird und somit dem gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege, wie auch dem (der) Pflegehelfer (in) der Einsatzbereich in der Pflegearbeit und Evaluierung zukommt. 3) Wesentliche Verbesserung der Qualitätskriterien und Beschränkung dieses Gesetzesentwurfes auf Betreuung zu Hause ohne jegliche Erweiterung.

Das Gesundheitsministerium hat diese Forderungspunkte zur Kenntnis genommen, eine Prüfung zugesagt und Verständnis gezeigt.

Das Ministerium wird nunmehr mit den Regierungspartnern insbesondere mit dem Koalitionspartner sprechen und die Zustimmung einholen. Verhandlungen und Gespräche mit der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst werden laufend geführt. Die letzte entscheidende Sitzung wird am 3. März 2008 abgehalten.

Das Ministerium wird zu dieser Besprechung Vertreter des ÖGB und der Fachgewerkschaften, einschließlich der Bundesfachgruppenvereinigung einladen.

Ab 3. März, so Hable, wird kurzfristig entscheiden, ob der Aufmarsch vor dem Parlament und der beabsichtigte Streik ausgesetzt werden. Ausschlaggebend dafür ist das Verhandlungsergebnis.

Mit freundlichen Grüßen!

Rückfragen & Kontakt:

Johann Hable, Vorsitzender
Bundessektion Landesanstalten u. Betriebe in der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
Rückfragehinweis: 0664/2435335

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