Seeber: Wasser ist das Blaue Gold Europas

Europaparlament diskutiert innovative Lösungsansätze zum Umgang mit Wasserressourcen

Brüssel, 14. Februar 2008 (ÖVP-PD) "Der Umgang mit der lebenswichtigen Ressource Wasser muss auf der europäischen Agenda ganz nach oben rutschen. Wasser wird immer mehr zum Blauen Gold, zu einem überlebenswichtigen Schatz, der die Zukunft der Menschen nachhaltig beeinflussen kann. Gerade im Zusammen mit den durch den Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen muss eine ernsthafte Befassung mit der Wasserfrage ins Zentrum europäischer Politikgestaltung rücken", sagte heute der ÖVP-Europaparlamentarier Dr. Richard Seeber. Der Umweltsprecher des ÖVP-Europaklubs ist Berichterstatter des Europäischen Parlaments zur Mitteilung der EU-Kommission über Wasserknappheit und Dürre. Gemeinsam mit der 'European Water Partnership', einem europaweiten Forum zur Entwicklung innovativer und nachhaltiger Lösungen im Umgang mit den Wasserressourcen, eröffnete Seeber heute eine Reihe von hochrangig besetzten Diskussionsveranstaltungen im Europäischen Parlament. ****

"Wasserknappheit und Dürre bedrohen nicht nur Länder der Dritten Welt. Viele Regionen Europas sind ebenfalls betroffen. Wir müssen die damit verbundenen Probleme offen und breit angelegt diskutieren, um nachhaltige Lösungen finden zu können", so Seeber. "Wassermangel hat direkte Auswirkungen auf das wirtschaftliche Wachstum, auf die Lebensqualität der Menschen, auf die Bewahrung unserer Umwelt. Wir dürfen dieses Problem nicht vernachlässigen. Europa braucht eine strategische Antwort auf diese Herausforderungen."

In den Diskussionsveranstaltungen, die heute mit einem ersten High-Level meeting in Brüssel eingeleitet wurden, will Seeber das Problembewusstsein in der EU steigern und betroffene Gruppen aus ganz Europa zusammenbringen, um gemeinsam innovative Lösungsansätze zu entwickeln. "Neue Technologien oder finanzielle Förderungen sind alleine nicht ausreichend. Wir verfügen bereits über das technologische Know-How, wir brauchen aber mehr. Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Regierungen müssen gemeinsam an integrierten Lösungen arbeiten", so Seeber. "Klar ist und bleibt, dass die Verwendung der Wasserressourcen einzig und allein in der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten verbleibt. Niemand will eine Ableitung von Wasser diskutieren oder fordern. Das wird im Kommissionsdokument so festgehalten, das ist auch meine grundlegende Ausrichtung für meine parlamentarische Arbeit."

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(richard.seeber@europarl.europa.eu) oder Mag. Philipp M.
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