Konecny: VP-interne Gemetzel bitte nicht im Bundesrat austragen

Wien (SK) - Fassungslos zeigte sich der Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ hinsichtlich des schamlosen Missbrauchs des Bundesrates durch die VP-Tirol. ****

"Was wir heute erleben mussten, kann nur als Tiefpunkt der politischen Kultur bezeichnet werden. Wenn die VP ihre Interna besprechen, sich gegenseitig Unfreundlichkeiten ausrichten möchte, dann würde ich sie höflich ersuchen, dies in den Gremien der VP-Tirol zu machen. Der Bundesrat ist ganz sicherlich nicht die politische Bühne für politische Abrechnungen und ich warne eindringlich davor, den Bundesrat zum Spielball von Landesorganisationen der ÖVP zu machen", betonte Konecny.

Mit dem Schlagabtausch zwischen Ager und Van Staa wurde nicht nur die Würde des Bundesrates, sondern auch der Bundesratspräsident schwer beschädigt. Zu Van Staa erklärte Konecny, dass es wohl auch nicht akzeptiert werden könne, dass ein Landeshauptmann, dem im Bundesrat widersprochen wird, droht, die Länderkammer nicht mehr zu unterstützen. "Dass ist feudalistisches Gehabe und hat in einer modernen Demokratie nichts zu suchen." Konecny rief alle beteiligten VP-Politiker auf, sich vom parteipolitischen Hick-Hack abzuwenden und sich der politischen Sacharbeit zu widmen. (Schluss) js/mp

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