Brinek: Hahn-Vorschlag auf Basis des Regierungsprogramms

Broukal demonstriert seine Unkenntnis des Regierungsprogramms

Wien, 14. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Die von Wissenschaftsminister Johannes Hahn ventilierte Idee eines sogenannten Teilzeitstudiums basiert auf dem Regierungsprogramm. Darin ist auch von neuen Angeboten für berufstätige Studierende die Rede“, betonte ÖVP-Wissenschaftssprecherin Dr. Gertrude Brinek in Replik auf SPÖ-Broukals Unkenntnis des Regierungsprogramms, bzw. der Universitätspolitik. Immer mehr sind die typischen Studierenden nicht die 18-jährigen Maturant/innen, sondern Männer und Frauen höheren Alters, direkt aus dem Beruf kommend. Spätestens mit dem Universitätsgesetz 1997, dessen Grundzüge in das UG 2002 eingegangen sind, haben sich Universitäten an diesen typischen -bzw. atypischen - Studierenden zu orientieren und ihre Studienangebote daran auszurichten. ****

Brinek erläutert Broukal den Universitätsalltag: Hörsäle werden längst nicht mehr um 16 oder 17 Uhr geschlossen, sondern um 21 oder 22 Uhr, viele Lehrveranstaltungen finden an Wochenenden, Samstagen, Sonn- und Feiertagen statt. „Auch die so genannte vorlesungsfreie Zeit bedeutet nicht, dass zu dieser Zeit die Unis leer sind. Hahns Vorschlag, Teilzeitstudierende besonders zu berücksichtigen, und die Erstattung der Studienbeiträge über mehrere Semester zu strecken, folgt daher ganz konsequent dem Regierungsprogramm“, betont die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.

„In den nächsten Leistungsvereinbarungen zwischen den Unis und dem Ministerium sollte über die finanzielle Bewältigung weiterer Angebote für berufstätige Studierende verhandelt werden. Wie bisher liegt es in erster Linie an den Studienkommissionen an den Unis,
ein über den ganzen Arbeitstag verteiltes Lehrangebot zu erstellen“, schließt Brinek.

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