Mölzer: Dänische Mohammed-Karikaturen sind Teil der europäischen Kultur

Islamistische Ausschreitungen mit allen Konsequenzen bekämpfen

Wien (OTS) - "Das war nun die vierte Nacht in Kopenhagen, in der Jugendliche aus Zuwandererkreisen Autos anzündeten und Verwüstungen anrichteten. Bisher waren wir diese Meldungen nur aus Frankreich gewohnt, wo Religions- und Rassenkrawalle Bevölkerung und Sicherheitsbehörden in Atem halten", erklärt der freiheitliche Europaabgeordnete Andreas Mölzer.

"Mittlerweile ist in Dänemark nicht nur mehr die Hauptstadt von den kriminellen Ausschreitungen betroffen. Es reicht, das Maß ist voll! Es kann nicht sein, dass Zuwanderer Einheimische ständig in Angst und Schrecken versetzen. Das Konfliktpotential, das von Zuwanderern und deren Umfeld - der sogenannten zweiten und dritten Generation -ausgeht, nimmt für die europäische Rechtsordnung eine äußerst bedrohliche Entwicklung an. Dort wo Multikulti-Geschwätz und Integrationsduselei kläglich gescheitert sind, bleiben nur Repatriierungsmaßnahmen übrig", hält Mölzer fest.

"Man muss davon ausgehen, dass die jüngsten Ausschreitungen wieder mit den Mohamed-Karikaturen, die 2005 in der "Jyllands Posten" veröffentlicht wurden, zusammenhängen. Schließlich wurden in Dänemark Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag auf den Zeichner Kurt Westergaard geplant hatten", gibt Andreas Mölzer zu bedenken.

"Eine Solidarisierung mit Westergaard scheint mir ein Gebot der Stunde zu sein. Ich erwarte von Medien in ganz Europa, gleich welcher Ausrichtung, dass sie sich gegen Tendenzen der Selbstzensur auflehnen und demonstrativ islamkritische Karikaturen veröffentlichen. Die Trennung von Staat und Kirche sowie die Meinungsfreiheit sind fester Bestandteil der pluralistisch-freiheitlichen Gesellschaftsordnungen Europas. In unserer Geschichte, ob in der Revolution von 1848 oder in den Freiheitskämpfen gegen die Sowjetbesatzung, haben viele Menschen dafür ihr Leben gegeben. Das darf nicht vergebens gewesen sein! Als Wertkonservativer stört mich durchaus manche Kritik am Christentum, ich werde mich als Freiheitlicher aber immer dafür einsetzen, dass sie geäußert werden darf", legt Mölzer seine Ansichten dar.

"Wenn Morddrohungen, wie jüngst auch gegen Susanne Winter, von islamischen Fundamentalisten lanciert werden, dann darf es unsererseits kein Pardon geben. Wer so agiert, gehört mit allen dem Rechtsstaat zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt", fordert Andreas Mölzer abschließend.

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