Strache: Österreichische Soldaten im Tschad seit über vierzehn Tagen ohne wichtige Ausrüstungsteile und Nachschub

Dilettantische Vorbereitung des Verteidigungsministers

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bezeichnete es
heute als völlig unverantwortlich, dass unsere Soldaten im Tschad mehr als vierzehn Tage ohne wichtige Ausrüstungsteile und Nachschub verbringen mussten und ihnen erst jetzt eine Transportmaschine die dringend benötigten Güter und Gegenstände bringe. Die Österreicher seien im Tschad in die Rolle von Bittstellern gedrängt worden und hätten sich Ausrüstungsgegenstände von anderen Truppen ausleihen müssen. Allein diese Peinlichkeit zeige, wie dilettantisch Verteidigungsminister Darabos diesen Einsatz vorbereitet habe. Hier werde ein unverantwortliches Hasard-Spiel auf Kosten unserer Soldaten getrieben.

Strache forderte den sofortigen Abbruch der Mission. Denn die Kämpfe würden wohl bald wieder aufflammen. Und dann würden die österreichischen Soldaten von den Rebellen nicht als neutral wahrgenommen. Frankreich habe eine eindeutige Parteienstellung, und die europäischen Truppen würden von den Rebellen den Franzosen zugerechnet. Die französische Zeitung "La Croix" habe außerdem erst letzten Freitag berichtet, dass sich französische Streitkräfte bei den Kämpfen in N’Djamena eingemischt hätten. Weiters habe die Zeitung berichtet, dass Frankreich 16 Tonnen Munition an den Tschad geliefert habe.

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