Amon: Gusenbauer soll sich namens der SPÖ entschuldigen

Dollfuß-Vergleich ist weder historisch noch sonst irgendwie zulässig

Wien, 14. Februar 2008 (ÖVP-PD) Der derzeit amtierende Bundeskanzler scheine zur Zeit nicht nur die sachpolitischen Fäden nicht in der Hand zu haben, „auch verbal und moralisch entgleitet ihm die SPÖ völlig“ sagte heute, Donnerstag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon zum gestrigen Vergleich zwischen ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel und Engelbert Dollfuß von Seiten der SPÖ-Steiermark. „Da Gusenbauer die Chance ausgelassen hat, sich bei Wolfgang Schüssel namens der SPÖ bei seinem gestrigen Fernsehinterview zu entschuldigen, muss Gusenbauer das heute umgehend nachholen“, so Amon weiter. Eigentlich sei von einem Bundeskanzler zu erwarten, dass er von selbst erkennt, wann eine Grenze überschritten wurde. ****

Dieser Vergleich, der nicht nur jeglicher Grundlage entbehrt, „ist weder historisch noch sonst irgendwie zulässig“ so Amon. „Derartige Aussagen dienen ausschließlich zur Herabwürdigungen eines politischen Mitbewerbers, aber in einer Art und Weise, die
das erträgliche Ausmaß weit überschreitet“, betonte Amon.

„Art und Weise der Sprache, wie sie die SPÖ derzeit führt, hat mit einer sachlichen, politischen und faktenorientierten Auseinandersetzung nichts mehr zu tun“, so Amon weiter. „Wenn Gusenbauer noch annähernd Herr der Lage in der SPÖ ist, woran man derzeit eben mehr als zweifeln kann, muss er diese diffamierende Hetzkampagne umgehend einstellen. Wir erwarten uns von Gusenbauer, dass er sich umgehend bei Wolfgang Schüssel entschuldigt“, schloss Amon.

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