KO Scheuch: Sparerlasse im LHK Klagenfurt gefährden die Patienten

Gesundheitsreferent Wolfgang Schantl muss endlich tätig werden

Klagenfurt (OTS) - "Es ist skandalös, dass das LHK Klagenfurt
immer öfter Einsparungen auf dem Rücken der Patienten durchführen will. Mittlerweile gefährden die Sparerlasse bereits massiv die Patienten", sagt BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.

Scheuch reagiert damit auf einen neuen Konflikt im LKH Klagenfurt, die Direktion ließ auf der 1. Medizinischen Abteilung eine Turnusarztstelle streichen. Dass Fehlen eines Turnusarztes führe laut Auskunft des medizinischen Personals aber dazu, dass es bei vielen Patienten zu nicht vertretbaren Verzögerungen bei der Verabreichung von Medikamenten komme. Besonders Krebspatienten seien davon betroffen, die auf ihre Chemotherapie warten müssten. "Dadurch droht eine Gefährdung der Patienten! Dieser Zustand ist untragbar. Sparmaßnahmen sind zwar wichtig, sie dürfen aber nicht das Wohl der kranken Menschen aufs Spiel setzen. Nach dem grotesken Mineralwasser-Sparerlass vom vergangenen Monat plant das LKH Klagenfurt nun einen neuen Anschlag auf die Kranken", so Scheuch.

Der BZÖ-Klubobmann fordert Landesrat Schantl auf, endlich tätig zu werden und dafür zu sorgen, dass derartige "Sparerlasse" im LKH Klagenfurt, die eine Gefährdung der Patienten bedeuten, sofort eingestellt werden. Es sei kurios, dass Schantl als zuständiger Referent nicht schon längst gegen derartige Missstände aufgetreten sei. "Schantl hat massiven Handlungsbedarf! Er muss endlich was tun", fordert Kurt Scheuch.

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