Umsatzplus 2007: Fernostgeschäft hält AVL DiTEST auf Erfolgskurs

Steirischer Kfz-Diagnosespezialist erhöht Jahresumsatz auf knapp 38 Mio. EUR

Graz (OTS) - Der steirische Kfz-Diagnosespezialist AVL DiTEST (www.avlditest.com) baut weiter an seiner starken Marktposition in Fernost. Erst im Sommer des Vorjahres hatten die Grazer als weltweit erster Hersteller die geglückte Zertifizierung eines Diesel-Abgasmessgerätes am japanischen Markt gemeldet. Zu Jahresbeginn 2008 setzt sich der Erfolg der Österreicher fort. Ab Mitte Februar wird AVL DiTEST die staatliche Tokyoter Prüforganisation NAVI in einer ersten Welle mit 94 spezifisch konfigurierten Abgasmess-Stationen ausstatten. Die Erfolge in Übersee sowie ein gutes Jahr in Österreich schlagen sich auch in den Unternehmenszahlen des abgelaufenen Wirtschaftsjahres nieder. 2007 steigerte AVL DiTEST seinen Umsatz auf knapp 38 Mio. EUR nach 36,7 Mio. EUR im Jahr 2006.

Der Gesamt-Bedarf an Abgasmess-Stationen für die japanische Prüforganisation NAVI wird sich auf mehrere hundert Stück belaufen, die in mehreren Tranchen ausgeliefert werden. Der Zuschlag an AVL DiTEST wurde im Rahmen einer Ausschreibung erteilt, sagt AVL DiTEST-Geschäftsführer Dipl.Ing. Gerald Lackner: "Besonders erfreulich war für uns, dass wir uns in Japan gegen sämtliche nationalen Mitbewerber durchsetzen konnten." Die von NAVI eingesetzten Mess-Stationen sind mit den Standardgeräten des Unternehmens nur bedingt vergleichbar und wurden von AVL DiTEST nach spezifischen Anforderungen von NAVI entwickelt. Lackner: "Wir haben dabei auch von unserer langjährigen Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit nationalen Prüforganisationen in anderen Staaten - wie etwa der DEKRA in Deutschland - profitieren können."

Weiter großes Potenzial für AVL DiTEST in Japan

Der neue AVL DiTEST-Kunde NAVI arbeitet als unabhängige Einrichtung des japanischen Transport-Ministeriums und ist im Inselstaat in knapp 120 Städten mit mehr als 1000 Prüfstraßen vertreten. Das Kürzel NAVI steht für "National Agency of Vehicle Inspection" und führt in Japan die gesetzlich vorgeschriebene Abgas-Überprüfung von PKW und LKW durch. Die regelmäßige Abgasmess-Prüfung wurde in Japan erst vor kurzem auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt. AVL DiTEST-Chef Lackner sieht für die Österreicher daher noch großes Marktpotenzial: "Die Prognosen unseres japanischen Vertriebspartners gehen davon aus, dass bis 2010 etwa 45.000 japanische Automobil-Werkstätten ihre Prüfsysteme für Dieselmotoren auf den neuen gesetzlich vorgeschriebenen Standard nachziehen werden. Ein Marktanteil von knapp über 30 Prozent sollte für uns erreichbar sein."

2007 mit erfreulicher Entwicklung in Österreich

Den Erfolgen im Asien-Geschäft stand zuletzt auch eine erfreuliche Entwicklung im Heimmarkt Österreich zur Seite. Gut erkennbar wird das im erkennbar gewachsenen Inlandssegment des AVL DiTEST-Geschäftes, der sich von 3 auf 10 Prozent steigerte. Lackner: "2007 sind wir mit unserem Anteil am österreichischen Kfz-Diagnosemarkt erstmals über 40 Prozent gelegen. Dazu verdienen wir auch gut - und das freut den Eigentümer." Für 2008 rechnet der AVL DiTEST-Chef - allen konjunkturellen Unsicherheiten zum Trotz - mit einer stabilen Entwicklung beim steirischen Kfz-Diagnosespezialisten.

Über AVL DiTEST

AVL DiTEST (www.avlditest.com) ist Teil der AVL-Gruppe in Graz und gilt heute als einer der weltweit führenden Anbieter von Fahrzeugdiagnostik. Automobilhersteller wie VW, BMW oder Daimler sowie die großen Prüfanstalten vertrauen auf die Kfz-Diagnosetechnologie aus Österreich. 2005 wurde das Kfz-Diagnosegerät AVL DiX Drive mit dem Innovationspreis des deutschen Handwerks ausgezeichnet. 2006 errang AVL DiTEST eine erneute Innovationspreis-Auszeichnung für den ersten voll abdichtenden Motorrad-Abgastester AVL ProBike 220/420. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften in Deutschland, Frankreich sowie in China beschäftigte AVL DiTEST im letzten Jahr konstant 200 Mitarbeiter, davon mehr als 60 in Österreich. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der Höhe von knapp 38 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt 90 Prozent.

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