FPÖ-Schwager über EUREGIO: BZÖ verabschiedet sich von Kärntens Interessen

Wien (OTS) - Medienberichten konnte der freiheitliche Landtagsabgeordnete und FPÖ-Chef Franz Schwager heute entnehmen, daß die Bildung einer EUREGIO, sprich eine grenzüberschreitende Region zu der Veneto, Friaul, Kärnten und Slowenien gehören sollen, so gut wie fix ist. Die "Hauptstadt³ soll Triest sein. Dieses Projekt wird von der EU gefördert und soll u.a. die wirtschaftliche und multi-kulturelle Zusammenarbeit stärken.

"Was so schön klingt, hat aber ein paar kräftige Haken", so Schwager. Die Mogelpackung EUREGIO bedeute nichts anderes, als dass Kärntens Agenden in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Land- und Forstwirtschaft und Kultur ausgelagert werden. "Ein Verlust unserer Identität", warnt Schwager. Kärnten werde in keiner Weise profitieren.

Triest solle angeblich die Zentralverwaltung der "ZONE Italien", Slowenien und Kärnten als Minderheit in diesem Zusammenschluss werden. "Diese von Martinz und Haider so bejubelte Region, lässt für das Bundesland Kärnten nichts Gutes erahnen. Herr Haider als Vizepräsident dieser Euregio und Verwalter von Koroska? Wenn Präsident Illy über Triest als Zentrum jubelt, was wird mit unserem Bundesland passieren? Möglicherweise geht es der Wirtschaft und den Menschen in Kärnten unter Illy ohnedies besser als mit der derzeitigen Regierungspartie", so Schwager.

In diesem Zusammenhang kritisiert Schwager das BZÖ, das federführend mit Landeshauptmann Haider diese Entwicklung voran getrieben hat. Daß nun BZÖ-Petzner die EUREGIO als Kraft des Südens gegen Brüssel bezeichnet, wertet Schwager als Affront gegenüber Kärnten. "Auf der einen Seite wettert das BZÖ-Kärnten gegen die EU-Verfassung. Doch in Wirklichkeit haben sich diese Herrschaften von Kärntens Interessen schon längst verabschiedet³, stellt Schwager klar. "Eigentlich könnte das BZÖ seine paar tausend Unterschriften für eine Volksbefragung in den Müll werfen!³, so der freiheitliche Landesparteiobmann abschließend.

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