ÖGJ: Kdolsky muss handeln: RFJ nicht mehr fördern

Förderstopp ohne Gesetzesänderung möglich

Wien (ÖGJ/ÖGB) - Mehr als eine Woche ist es her, dass "profil" die Verbindungen des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) zur rechten Szene aufgelistet hat. Jugendministerin Andrea Kdolsky sieht sich trotzdem noch immer nicht veranlasst, den von zahlreichen Jugendorganisationen, dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und der Bundesjugendvertretung (BJV) verlangten Förderstopp umzusetzen. ÖGJ-Bundessekretär Florian Zuckerstätter: "Kdolsky ist hiermit noch einmal aufgefordert zu handeln und zu überprüfen, ob der RFJ den Förderkriterien des Bundesjugendförderungsgesetzes entspricht. Die rechtliche Möglichkeiten dazu hat sie - auch ohne jede gesetzliche Änderung."++++

"In der BJV gibt es zahlreiche Organisationen, die für ihre verantwortungsvolle Jugendarbeit zurecht gefördert werden. Das soll auch so bleiben, und zwar in der derzeitigen Form der Bundesjugendförderung", so Zuckerstätter. Die Förderung muss weiterhin direkt an die Organisationen ausbezahlt werden, denn das erhöht die Unabhängigkeit der Jugendarbeit.(fk)

ÖGB, 12. Februar 2008 Nr. 72

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