- 12.02.2008, 16:06:08
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ÖGJ: Kdolsky muss handeln: RFJ nicht mehr fördern
Förderstopp ohne Gesetzesänderung möglich
Wien (ÖGJ/ÖGB) - Mehr als eine Woche ist es her, dass "profil" die
Verbindungen des Ringes Freiheitlicher Jugend (RFJ) zur rechten Szene
aufgelistet hat. Jugendministerin Andrea Kdolsky sieht sich trotzdem
noch immer nicht veranlasst, den von zahlreichen
Jugendorganisationen, dem Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) und der
Bundesjugendvertretung (BJV) verlangten Förderstopp umzusetzen.
ÖGJ-Bundessekretär Florian Zuckerstätter: "Kdolsky ist hiermit noch
einmal aufgefordert zu handeln und zu überprüfen, ob der RFJ den
Förderkriterien des Bundesjugendförderungsgesetzes entspricht. Die
rechtliche Möglichkeiten dazu hat sie - auch ohne jede gesetzliche
Änderung."++++
"In der BJV gibt es zahlreiche Organisationen, die für ihre
verantwortungsvolle Jugendarbeit zurecht gefördert werden. Das soll
auch so bleiben, und zwar in der derzeitigen Form der
Bundesjugendförderung", so Zuckerstätter. Die Förderung muss
weiterhin direkt an die Organisationen ausbezahlt werden, denn das
erhöht die Unabhängigkeit der Jugendarbeit.(fk)
ÖGB, 12. Februar 2008 Nr. 72
Rückfragehinweis:
ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Kräftner
Tel.: (++43-1) 534 44/290 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
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