Mölltalfonds erfolgreich realisiert

LH Haider: Historischer Beschluss - Jährlich gibt es rund zwei Mio. Euro an Erträgen für 19 Gemeinden

Klagenfurt (LPD) - Mit den Talschaftsverträgen bzw. dem so genannten Mölltalfonds ist heute, Dienstag, ein historischer Beschluss in der Kärntner Landesregierung gelungen. Das gab Landeshauptmann Jörg Haider im Anschluss an die Regierungssitzung bekannt und zeigte sich über die Einstimmigkeit erfreut. Seit Jahrzehnten werde um diesen Mölltalfonds gerungen, um eine Entschädigung von der E-Wirtschaft für ihre Wassernutzung zu erhalten. Obwohl seine Initiative bezweifelt worden war, sei sie nun erfolgreich umgesetzt worden, unterstrich Haider.

19 Gemeinden aus dem Möll-, Malta-, Lieser- und Drautal kommen in Genuss des mit 55 Mio. Euro dotierten Mölltalfonds, der rund zwei Mio. Euro an jährlichen Erträgen abwerfen wird. Wie Haider ausführte, werde der Fonds im Auftrag des Landes von den drei Mölltaler Bürgermeistern Peter Suntinger (Großkirchheim), Josef Schachner (Heiligenblut) und Peter Ebner (Stall) verwaltet. An die 100.000 Euro werde es gleichsam als Grundbetrag geben, der Rest sei für innovative Projekte vorgesehen. Nun liege es an den Gemeinden, welche Projekte sie erarbeiten und wie sie mit den Mitteln sinnvoll umgehen würden, sagte Haider.

Heiligenblut habe übrigens auch erfolgte Einsprüche zurückgezogen, mit dem Vertrag werde ein neues Kapitel zwischen den Gemeinden und der Elektrizitätswirtschaft aufgeschlagen, die nun erstmals für ihre Wassernutzung auch eine Abgeltung biete, sagte der Landeshauptmann. In einem ersten Schritt werden 38, 5 Mio. Euro auf ein Treuhandkonto fließen, der Rest auf 55 Mio. Euro, darunter Mittel der Austrian Hydro Power, werde bis Mitte des Jahres erfolgen.
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