Mandak zu sinkender Geburtenrate in Österreich: Kindergeld verfehlt sein Ziel

Grüne fordern raschen Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen

Wien (OTS) - Die Familiensprecherin der Grünen, Sabine Mandak, fühlt sich angesichts des aktuellen Geburtenrückgangs in Österreich bestätigt: "Geld alleine reicht nicht aus, um die Geburtenrate zu heben. Das Ziel der Regierung mit dem Kindergeld den Geburtenrückgang zu stoppen wurde klar verfehlt."

Internationale Vergleiche würde sichtbar machen, woran es in Österreich krankt: Geburtenraten sind vor allem in den Ländern hoch, in denen die Erwerbstätigkeit von Müttern unterstützt wird, es ein großes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen gibt und generell ein familienfreundliches Klima herrscht. "Die derzeitige Kinderbetreuungssituation in Österreich ist für Familien unzumutbar. In Österreich fehlen derzeit an die 60.000 Kinderbetreuungsplätze und die Betreuungsquote der unter 3-jährigen ist mit zehn Prozent besonders niedrig", erläutert Mandak.

Die aktuellen Pläne der Regierung bis 2010 Betreuungsplätze auszubauen sind als ein erster Schritt in Richtung fortschrittlicher Familienpolitik zu begrüßen. "Ministerin Bures ist jedoch aufgefordert die Verhandlungen mit den Ländern zu beschleunigen und einen detaillierten Ausbauplan vorzulegen", fordert Mandak. Bis Ende März müssen die Länder die 15a-Vereinbarung unterzeichnen. Erst ein Bundesland hat unterschrieben. "Die Zeit drängt, denn eine weitere Verzögerung beim Ausbau der Kinderbetreuung wäre den Tausenden Familien nicht zuzumuten", so Mandak.

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