Prettner: "Land muss Partner für Familien sein!"

Zweithöchster Geburtenrückgang in Kärnten alarmierend - Forderung nach nachhaltigen Maßnahmen

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass es in Kärnten höchst an der Zeit sei, im wahrsten Sinne des Wortes "Leben" in die Diskussion um die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bringen, zeige eindrucksvoll die jüngste Geburtenstatistik, sagte heute, Dienstag, die Familiensprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner. Mit einem Minus von 4,2 Prozent im Vergleich von 2007 zu 2006 verzeichne Kärnten österreichweit den zweithöchsten Geburtenrückgang, so Prettner mit dem Hinweis darauf, dass das von Haider viel gepriesene "Babygeld" ganz offensichtlich nicht fruchte.

"Das Land muss Partner für die Familien sein", forderte Prettner angesichts der alarmierenden Zahlen einmal mehr nachhaltige Maßnahmen, welche Paaren die Entscheidung zum Nachwuchs erleichtert. Einmalzahlungen seien nicht der Weisheit letzter Schluss, so die SP-Familiensprecherin, die vor allem auf die Verbesserung der Kinderbetreuungssituation in Kärnten drängt. Dazu zählen der Rechtsanspruch auf eine leistbare Kinderbetreuung sowie der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige, ortete Prettner diesbezüglich dringenden Handlungsbedarf beim zuständigen Referenten.

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