Kickl zur Pflege: Ausbildungsoffensive statt Werbetouren in Slowakei

Wien (OTS) - Für den freiheitlichen Sozialsprecher NAbg Herbert Kickl ist der Aufschrei des diplomierten Pflege-Personals nicht unverständlich. "Die Regierung hat sich in die Amnestieregelung verrannt und forciert eindeutig ausländische Billigarbeitskräfte. Völlig vergessen ist das Versprechen der Offensive auch im Bereich der heimischen Pflege- und Betreuungskräfte."

Voraussetzung zur Qualitätssicherung und zum Schutz der heimischen Arbeitskräfte ist aus FPÖ-Sicht kurzfristig die Wertanpassung des Pflegegeldes in Form einer Erhöhung um rund 20 Prozent, so Kickl. Medizinische Betreuung sei ein überaus sensibler Bereich, in dem nicht mit Augenzwinkern agiert werden dürfe. Zusätzlich sei statt der Werbetouren des Sozialministers in die Slowakei umgehend eine Ausbildungsoffensive in Österreich zu starten.

"Das Geld dafür ist vorhanden", hält Kickl fest. "Finanzminister Molterer sitzt auf 4 Milliarden an unerwarteten Steuermehreinnahmen aus dem Vorjahr. Knausrigkeit auf Kosten der Qualität der Pflegeleistungen ist deshalb unverständlich und ist sicherlich nicht der Weg der FPÖ. Ein Arbeitskräftemangel im Inland muss mittel- und langfristig auch im eigenen Land behoben werden. Auf Billigkräfte aus dem Osten zu setzen, weckt falsche Hoffnungen, weil auch dort die Preise bald anziehen werden." Kickl abschließend: "Menschenwürdige Pflege bedeutet für die FPÖ eine menschenwürdige Behandlung für Pflegebedürftige wie Pflegepersonal gleichermaßen

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