LH Pröll: Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs hat Priorität

"Railjet", Doppelstockzüge und neue "Desiro"-Lok’s für NÖ

St. Pölten (NLK) - Mit dem Halt des im Fernverkehr zwischen Budapest und München zum Einsatz kommenden "Railjet" in St. Pölten, dem Einsatz zehn neuer Doppelstockzüge sowohl auf der Süd- als auch auf der Westbahnstrecke sowie mit der Inbetriebnahme 13 neuer "Desiro"-Lokomotiven soll das öffentliche Verkehrsangebot in Niederösterreich bzw. speziell in der Landeshauptstadt weiter verbessert werden. Darüber informierten heute, 12. Februar, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Verkehrsminister Werner Faymann und der St. Pöltener Bürgermeister, Mag. Matthias Stadler, in St. Pölten.

"Wir haben gemeinsam intensive Anstrengungen unternommen, den internationalen Anschluss Niederösterreichs und die Internationalisierung der Landeshauptstadt voranzutreiben", so der Landeshauptmann. Gleichzeitig soll die Ost-West-Achse ausgebaut und zwischen Schiene und Straße ein vernünftiges Konkurrenzverhältnis entwickelt werden. Pröll wies auch darauf hin, dass in Niederösterreich bis 2012 2,5 Milliarden Euro in den öffentlichen Verkehr und 2 Milliarden Euro in den Individualverkehr investiert werden. Der öffentliche Verkehr habe Priorität, so der Landeshauptmann, weil dieser auch einen Beitrag zum Klimaschutz und zu mehr Komfort der Landsleute leiste.

Wie der Landeshauptmann im Detail bekannt gab, wird der "Railjet" ab Dezember 2008 viermal auf der Strecke Wien - St. Pölten - München halten und fünfmal in Richtung Budapest. Eine Erweiterung dieses Angebotes für Fernreisende aus der Region soll voraussichtlich im Jahr 2010 erfolgen. Von den neuen Doppelstockzügen werden 700.000 Fahrgäste pro Jahr profitieren, die neuen "Desiro"-Lokomotiven, die im Südraum bzw. rund um Wiener Neustadt eingesetzt werden, kommen 1,3 Millionen Fahrgästen pro Jahr zusätzlich zugute.

Minister Faymann sprach in diesem Zusammenhang von einer "Stärkung des Fernverkehrs" sowie von einer "verbesserten Qualität" im Nahverkehr. Bürgermeister Stadler sprach von einer "beachtlichen Chance für St. Pölten und Niederösterreich".

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