Kickl: Türken-Premier erweist sich als kompromissloser Nationalist

EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind sofort zu beenden!

Wien (OTS) - "Die Auftritte des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Deutschland sagten mehr als tausend Worthülsen mitteleuropäischer Integrationsbeschwörer", befindet FPÖ-Generalsekretär NAbg Herbert Kickl. "Erdogan legte offen, wie die Türkei agiert. Mit dem, was uns Europäern als Eingliederung in unsere Gesellschaft und Kultur vorgegaukelt wird, hat das nichts zu tun."

Der Türken-Premier habe sich als kompromissloser Nationalist erwiesen, stellt Kickl fest. Er habe seine in Deutschland lebenden Landleute ausdrücklich zur Anpassungsverweigerung aufgerufen, was den vielbeschworenen Integrationsphantasien, für die alleine in Österreich zig Millionen an Steuergeldern flüssig gemacht würden, diametral entgegenstünde.

"Ob es die Forderung nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland oder der Aufruf sich nicht zu assimilieren, weil dies ein >Verbrechen gegen die Menschlichkeit wäre<, gewesen ist, wird Integration solcherart nicht befördert, sondern verunmöglicht. Erdogans Auftritte waren ein Schlag ins Gesicht des Gastlandes und nur ein leichter Vorgeschmack auf das, was Europa, und im Besonderen Länder mit starken türkischen Minderheiten, erwartet, sollte die Türkei jemals Mitglied der EU werden."

Resümierend fordert der FPÖ-Generalsekretär: "Gusenbauer, Plassnik und Co dürfen nicht länger die Augen verschließen. Angesichts des aggressiven Vorgehens der Türkei, das sich keinesfalls auf die nationalistischen Ausritte des Herrn Erdogan beschränkt, ist politische Naivität durchaus fehl am Platze. Die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind sofort zu beenden."

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