Festenquete zu "30 Jahre Essen auf Rädern" in St. Pölten

Schabl: Sozialer Kontakt oft wichtiger als die Mahlzeit

St. Pölten (NLK) - Seit nunmehr 30 Jahren fördert das Bundesland Niederösterreich die Aktion "Essen auf Rädern". Aus Anlass dieses Jubiläums wurde gestern, 11. Februar, im Landtagssitzungssaal des NÖ Landhauses in St. Pölten eine Festenquete mit 480 Gästen abgehalten.

Die Aktion "Essen auf Rädern" biete neben einer warmen Mahlzeit auch den täglichen sozialen Kontakt, der oft wichtiger sei als die Mahlzeit selbst, meinte Landesrat Emil Schabl. "Essen auf Rädern" werde in Niederösterreich von Vereinen bzw. den Gemeinden getragen und sei oftmals auf das Mitwirken freiwilliger Helferinnen und Helfer angewiesen. Diese Enquete solle ein "Dankeschön" für alle sein, die bei "Essen auf Rädern" täglich soziales Engagement und Menschlichkeit beweisen.

In der Betreuung pflegebedürftiger Menschen trage "Essen auf Rädern" gemeinsam mit den mobilen Diensten dazu bei, dass es den Betroffenen weitgehend möglich sei, ihren Lebensabend zuhause innerhalb der vertrauten Umgebung zu verbringen, lobte auch der Bundesminister für Soziales und Konsumentenschutz, Dr. Erwin Buchinger, die Aktion.

Die Idee für "Essen auf Rädern" wurde 1947 in Großbritannien geboren. Vor 35 Jahren hat Krems und vor 32 Jahren die Stadt St. Pölten die Aktion in Niederösterreich ins Leben gerufen. 1978 wurde der Beschluss gefasst, die Aktion "Essen auf Rädern" seitens des Landes finanziell zu unterstützen.

Der Service-Dienst "Essen auf Rädern" erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Diese Leistung, die vor allem älteren Menschen ein Verbleiben in den eigenen vier Wänden ermöglicht, wird derzeit in 216 Gemeinden in Niederösterreich durchgeführt. Pro Portion wird eine Förderung von 0,76 Euro geleistet; ab 7.000 Portionen reduziert sich dieser Betrag auf 0,55 Euro. Seit der Einführung dieses Dienstes 1978 ist eine eklatante Steigerung erkennbar: Waren es 1978 noch 110.734 Portionen, so waren es 2006 bereits 2.509.980 Mahlzeiten, die an die Haustür gebracht wurden; die Förderung dafür betrug 1.636.091,55 Euro.

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