GdG-Jugend: Demokratie muss täglich neu gelebt werden

Gedenken an den 12. Februar: Aktuelle Beispiele zeigen, wie schnell Selbstverständlichkeiten in Vergessenheit geraten

Wien (GdG/ÖGB) - "Zu leicht vergessen wir heutzutage, das Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, sondern täglich neu gelebt werden muss", betonte der Vorsitzender der Jugendabteilung der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Matthias Kierein, heute, Dienstag, im Gedenken an die Februarkämpfe im Jahr 1934.++++

"In den Gemeindebauten, in denen wir heute essen, schlafen und unsere Freizeit mit der Familie verbringen, herrschte damals ein Kampf zum Erhalt unserer Demokratie, unserer Freiheit gegen den Austrofaschismus und gegen die Diktatur", erinnert Kierein. Der 12. Februar ist daher für die GdG-Jugend ein Anlass, aller GewerkschafterInnen und AktivistInnen verschiedener politischer Richtungen zu gedenken, die weltweit für ihren Kampf für Demokratie und für die Einhaltung grundsätzlicher Menschenrechte verfolgt werden.

"Als Jugendabteilung ist es uns wichtig, die damaligen Ereignisse ins Gedächtnis zu rufen", sagte Robert Okenka, Bundesjugendreferent der GdG. Mit Bildungsfahrten in ehemalige Konzentrationslager, durch Workshops, mit Plakaten, T-Shirts und im Internet informiert die GdG-Jugend Jugendliche über die Gefahren des Rechtsradikalismus und des radikalen Nationalismus. "Gerade Beispiele aus der aktuellen Politik zeigen, wie schnell demokratische Selbstverständlichkeiten, auf denen unser Rechtsstaat beruht, in Vergessenheit geraten können", schloss der Jugendreferent der GdG.

ÖGB, 12. Februar 2008 Nr. 70

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