Mobilfunkstudie aus Japan findet kein erhöhtes Hirntumorrisiko

Teilergebnis zu Interphone bestärkt wissenschaftlichen Kenntnisstand

Wien (OTS) - Mobiltelefonieren erhöht nicht die Gefahr an einem Hirntumor zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer japanischen Studie von Anfang Februar 2008 im Rahmen des weltweit größten Mobilfunk-Forschungsvorhabens "Interphone".

Die Wissenschafter untersuchten, ob die Handynutzung die Wahrscheinlichkeit erhöht, einen der drei häufigsten Hirntumorarten zu bekommen. Dazu werteten Sie die Daten von 322 betroffenen Hirntumorpatienten aus, die sie mit einer Gruppe von 683 Personen gegenkontrollierten. Das Ergebnis: Auch eine intensive Nutzung und langjähriger Gebrauch des Handys erhöht nicht das Risiko an einem Hirntumor zu erkranken. Damit lässt dieses Teilergebnis alleine noch keine endgültigen Rückschlüsse auf die Gesamtauswertung der 13 beteiligten Länder des Interphone-Projekts zu. Allerdings bestätigt diese Arbeit die Resultate aus Großbritannien, Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen und Deutschland sowie den wissenschaftlichen Kenntnisstand, wonach kein Zusammenhang zu Mobiltelefonen und Hirntumoren besteht.

Die Mobilfunk-Branche erwartet im Laufe des Jahres 2008 die Veröffentlichung der Gesamtergebnisse von Interphone.

Service:
Interphone

An dem von der WHO koordinierten und von der EU geförderten "Interphone"-Studie sind weltweit 13 Länder beteiligt. Damit handelt es sich um das größte Forschungsvorhaben zu Mobilfunk, in dem ca. 6.000 Fälle von Hirntumoren und über 1.000 Fälle von Akustikus-Neurinomen untersucht werden.

Ergebnisse der bisher veröffentlichten einzelnen Studien:
http://www.iarc.fr/ENG/Units/INTERPHONEresultsupdate.pdf

Die Studie veröffentlicht im British Journal of Cancer:
http://www.nature.com/bjc/journal/v98/n3/abs/6604214a.html

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