Rübig begrüßt fallende Preise beim Datenroaming

Politik setzt Impulse, Wirtschaft und Konsumenten regulieren den Markt selbst

Brüssel, 11. Feber 2008 (ÖVP-PD) "Endlich purzeln auch die Preise beim Datenroaming", freut sich der oberösterreichische ÖVP-Europaparlamentarier und Telekomexperte Dr. Paul Rübig. "Die Unternehmen sehen, dass Phantasiepreise bei den Konsumenten nicht mehr ankommen. Durchschnittspreise von 5 Euro und Spitzenpreise bis zu 10 Euro pro Megabyte Daten können einem den Urlaub vermiesen und die Geschäftsreise unprofitabel machen. Immer mehr Telekom-Unternehmen beginnen nun, ihre Datenroaming-Preise freiwillig zu senken. Die deutliche Ankündigung von EU-Kommission und Europaparlament, ansonsten auch im Datenroaming-Bereich Preisobergrenzen festzulegen, zieht", so Rübig, der als Chefverhandler des Europaparlaments im vergangenen Sommer eine drastische Preiskorrektur bei Auslandsgesprächskosten durchgesetzt hatte. ****

EU-Kommissarin Viviane Reding hatte im vergangenen November die Mobilfunkbetreiber aufgefordert, ebenfalls im Datenroaming zu einer freiwilligen Preissenkung zu gelangen. "Diese Aufforderung, verbunden mit der Ankündigung einer weiteren EU-Regelung zugunsten der Konsumenten, wirkt. Nachdem erste Anbieter in der Vorwoche die Datenroaming-Tarife auf 40 Cent gesenkt hatten, ziehen nun immer mehr Telekom-Betreiber nach. Das ist ein deutlicher Beweis dafür, dass der Markt funktioniert. Die Politik setzt die notwendigen Impulse, Wirtschaft und Konsumenten regulieren den Markt aber selbst", betonte Rübig.

Da immer mehr Menschen in der Europäischen Union mobil arbeiten und ihre Handys und Laptops zum Datendownload nutzen, sind für den ÖVP-Europaparlamentarier überhöhte Tarife ein wesentliches Hindernis zur vollen Nutzung der Freizügigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit. "Datenroaming ist keine Exklusivsache mehr, sondern ein alltäglicher Vorgang. Ob Urlaubsphotos vom Handy oder die letzten Geschäftsinformationen - Datenroaming erweitert und bereichert unser Leben. Die Kosten dafür dürfen uns nicht ärmer machen", so Rübig abschließend.

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