VP-Praniess-Kastner ad Sozialberatung: "Bitte warten, Sie werden verbunden"!

Sozialberatung muss kundenfreundlicher werden

Wien (VP-Klub) - Wer in Wien Auskunft und Hilfe bei der Antragstellung der Sozialhilfe benötigt, ist derzeit mehr schlecht als recht von den zuständigen Stellen der Stadt Wien beraten. "Es gibt eindeutig zu wenig Berater, die Öffnungszeiten sind alles andere als kundenfreundlich - mit einem Wort, die Betroffenen umweht der Hauch von ’Amtsstube pur’, wenn sie dringend Hilfe brauchen", kritisiert LAbg. Karin Praniess-Kastner, VP-Mitglied im Wiener Sozialausschuss, die untragbare Situation in der Sozialberatung der MA 40.

20 Minuten Warteschleife sind keine Kundenfreundlichkeit

Wenn sieben Berater für mehr als 87.000 hilfsbedürftige Personen da sind, kann man leicht errechnen, dass jeder Berater mehr als 12.400 Fälle zu behandeln hat. Qualitativ gute Beratungsgespräche sind hier nur schwer möglich. "Umso mehr verwundert es, dass die Verantwortlichen der Stadt Wien offensichtlich in der Installierung eines technischen Systems mit Telefonansage enormes Verbesserungspotential vermuten", so Praniess-Kastner.

Auskünfte und konkrete Informationen sowie Beratungsgespräche in sozialen Angelegenheiten, wie sie unter anderem auf der Homepage der MA 40 versprochen werden, können damit wohl kaum erteilt werden. "Die Betroffenen erwarten sich jedoch kompetente Beratung und letztendlich auch Kundenfreundlichkeit, das lässt sich nur mit entsprechend geschultem Personal und nicht mit einer simplen Telefonansage durchführen", betont die VP-Abgeordnete.

Öffnungszeiten an die Berufswelt anpassen

Zudem seien die Öffnungszeiten an die Erfordernisse der modernen Berufswelt anzupassen, fordert Praniess-Kastner. "Wer berufstätig ist und zu einem persönlichen Gespräch vorbei kommen möchte, kann dies derzeit nur am Donnerstag nachmittags tun. Das ist eindeutig zu wenig, hier müsste mindestens eine weitere Möglichkeit am Nachmittag bzw. frühen Abend angeboten werden. Nur dann wäre Service auch gleichbedeutend mit Kundenfreundlichkeit, und die muss es für die Betroffenen letztendlich auch geben", so Praniess-Kastner abschließend.

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