Altlastensanierung - SP-Valentin: "Wien vorbildlich!"

Wien (SPW-K) - "Bei einem so sensiblen Thema wie der Altlastensanierung erwarte ich mir eigentlich auch vom politischen Mitbewerber eine seriösere Vorgangsweise. Wien Säumigkeit bei der Behandlung von Altlasten vorzuwerfen, ist ein wirklich starkes Stück", reagierte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Erich Valentin, auf Aussagen von VP-Gemeinderat Stiftner. Wien habe das Altlastensanierungsgesetz extrem ernst genommen und einen umfangreichen Katalog von "Verdachtsflächen" an das Umweltbundesamt -eine Bundesbehörde - gemeldet.

"Jetzt ist das Umweltbundesamt am Zug, um eine Reihenfolge der Sicherung festzulegen", so Valentin. "Tatsache ist, dass von den 25 vom Umweltbundesamt als "prioritär" ausgewiesenen Altlasten auf Wiener Stadtgebiet bereits 17 gesichert sind." So stehe beispielsweise die Altlast "Shell-Pilzgasse" vor Abschluss, die Bauarbeiten an zwei weiteren - beim Gaswerk Leopoldau und beim Tanklager Lobau - seien im Laufen, bei einer weiteren Altlast - beim Gaswerk Simmering - stehe der Beginn der Sicherungsmaßnahmen bevor.

Bei den verbleibenden Flächen seien ergänzende Untersuchungen durch das Umweltbundesamt vorzubereiten. "Beim Standort Borfabrik Gotramgasse, der mit niedrigster Prioriät ausgewiesen ist, wurde von einem Privaten ein Projekt zur Sicherung zur Förderung bei der Altlastensanierungskommission eingereicht", unterstrich Valentin. Bei der von Stiftner ebenfalls angesprochenen Altlast Putzerei Counde seien derzeit im Auftrag des Umweltbundesamts ergänzende Untersuchungen im Laufen.

"Diese Fakten beweisen, wie wichtig der Stadt Wien die Sicherheit des Grundwassers ist. Daher hat sich die Stadt auch freiwillig an den Kosten beteiligt, die bei den sogenannten "Kriegsaltlasten" zu 100 Prozent der Bund hätte tragen müssen", sagte Valentin. "Denn es geht Wien darum, die Sicherheit für das Wiener Grundwasser zu erhöhen." In den vergangenen 25 Jahren habe Wien für die Sanierung bzw. Sicherung von Altlasten mehr als 80 Millionen Euro aufgewendet. "Das sollte auch Kollege Stiftner zur Kenntnis nehmen und keine falschen Behauptungen aufstellen", so Erich Valentin abschließend. (Schluss)

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