Strache: Tschad-Einsatz ist Unterstützung eines französischen Kriegs

Sofortiger Rückzug Österreichs, bevor Mission in Katastrophe mündet

Wien (OTS) - "Die FPÖ hat von Anfang an davor gewarnt, dass die europäischen Truppen im Tschad nicht als neutral betrachtet werden und dass Österreich mit seiner Teilnahme an der EUFOR in Wahrheit einen französischen Krieg unterstützt", erklärte heute FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache. "Mit den heutigen Aussagen der Rebellen wird das nochmals bestätigt." Jedem, der sich nur ein wenig mit der Materie befasse, müsse völlig klar sein, dass es in dieser Region und in diesem Konflikt ausschließlich um französische Interessen gehe.

Jetzt stelle sich die Frage, wie lange die Bundesregierung und allen voran die beiden Kriegsminister Darabos und Plassnik ihr mutwilliges Spielchen mit der Gesundheit und dem Leben unserer Soldaten noch treiben wollten. "Die Warnungen der Rebellen sind eindeutig genug", betonte Strache. "Die europäischen und somit auch die österreichischen Truppen werden im Tschad als Kriegspartei wahrgenommen." Es könne, wie von der FPÖ schon monatelang gefordert, nur eine Lösung geben, nämlich den Rückzug Österreichs aus der Tschad-Mission, bevor diese in einer Katastrophe münde.

Strache forderte Bundeskanzler Gusenbauer auf, seinem Verteidigungsminister die entsprechende Marschrichtung vorzugeben. Der Abbruch des Afrika-Einsatzes sollte außerdem die letzte Amtshandlung von Darabos sein, dann müsse hurtig jemand anderer seinen Platz einnehmen, der von so einem Amt nicht heillos überfordert sei. Auch Außenministerin Plassnik solle ihren Sessel räumen, den mit ihrem irrationalen Wunsch nach einem nicht permanenten Sitz im UN-Sicherheitsrat um jeden Preis sei sie federführend verantwortlich für das österreichische Tschad-Desaster.

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