Protestwoche gegen Atomkredit vor ERSTE Bank und SPARKASSEN Filialen in Wien und Linz von 11.2-15.2.

Wir wehren uns gegen den Ausbau der Atomgefahren mit dem Geld von einer österreichischen Bank!

Wien,Linz (OTS) - Gegen die Beteiligung der Ersten Bank-Sparkassen Gruppe an der skandalösen Atomkreditvergabe für das wohl gefährlichste Atomprojekt dieser Zeit - dem Ausbau des Uralt-Atommeilers Mochovce in der Slowakei- protestieren diese Woche VertreterInnen von Antiatom-Organisationen in Wien und Linz vor Filialen der Ersten Bank und der Sparkasse. Das Motto der Protestwoche lautet: "Atombank-NEIN DANKE!"

"Es ist ein Skandal, dass die Erste, welche mittlerweile ausführlich informiert ist und das volle Gefahrenausmaß des Mochovce-Projektes kennt, noch immer keine Konsequenzen in Richtung Ausstieg aus der Atom-Kreditvergabe gezogen hat. Daher sehen wir es als unsere Pflicht vor Erste Bank- und Sparkassen-Filialen auf diese Ignoranz aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Protestwoche werden wir täglich in Wien und Linz Informationsmaterialien vor Erste Bank und Sparkassen Filialen verteilen.", erklärt Elvira Pöschko, Obfrau des Vereins Antiatom Szene.

In Wien werden AtomgegnerInnen von 11.2. - 15.2. täglich von 10-12 Uhr vor der Erste Bank Filiale am Graben 21, 1010 Wien protestieren.

Linz: Am 11.2 und 12.2. finden Proteste vor der Sparkasse Linz, Landstr. 55, in der Zeit von 14-16 Uhr statt. Proteste vor weiteren Filialen werden kurzfristig auf www.antiatomszene.info veröffentlicht.

Wir erwarten uns von der Ersten, dass sie dem Beispiel der niederländischen ING-Bank rasch folgt und sich aus der Atom-Kreditvergabe zurückzieht und auch künftig Atomfinanzierungen eine Absage erteilt.

H I N T E R G R U N D I N F O R M A T I O N:

Die slowakische hundertprozentige Erste Bank Tochter "Slovenska Sporitelna AS" beteiligt sich in einem aus insgesamt neun Banken bestehenden Konsortium an der 800 Millionen Euro Kreditvergabe für die Realisierung von Energieprojekten in der Slowakei. Klar ist, dass Geld aus diesem Kredit auch in die Fertigstellung der Blöcke 3 und 4 des Atomkraftwerks Mochovce fließen wird.

Bei Mochovce 3&4 handelt es sich um ein AKW, das basierend auf Sicherheitsstandards von 1974 in der Sowjetunion geplant wurde und auch nach den geplanten Verbesserungen ohne ein Containment (Schutzhülle) laufen würde. Die slowakische Regierung setzt auch demokratiepolitisch historische Akzente: für die geplante Fertigstellung von Mochovce wird eine Baugenehmigung aus 1986 verwendetund es gibt keine Umweltverträglichkeitsprüfung.

Online-Protestmöglichkeit: www.antiatomszene.info

Rückfragen & Kontakt:

Antiatom Szene
Ansprechperson: Elvira Pöschko
Tel.: 0650 6660065
mailto: office@antiatomszene.info
http://www.antiatomszene.info

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