Internat. Arbeitstagung der Gewerkschaften der Serpentinbranche

"Chrysotil" gegen Verbot von Serpentinasbest

Wien (OTS) - In Wien wurde eine Internationale Arbeitstagung der Gewerkschaften der Serpentinbranche veranstaltet, an der die Vertreter der Berufsorganisationen und -vereine aus Russland, Kanada, Mexico, Brasilien, Kasachstan, GUS-Ländern teilnahmen. Die Tagung wurde gegen die globale wissenschaftlich unbegründete Antiasbest-Kampagne gerichtet, die von den Produzenten der angeblich unschädlichen Alternativmaterialien und sonstigen übrigen Interessenten weltweit organisiert wurde.

Trotz fehlender überzeugender wissenschaftlicher Beweise der ausschließlichen Gefahr von Serpentin fordern diese man dessen Verbot. Die "Internationale der Werktätigen der Bau- und Holzverarbeitungsindustrie" veranstaltet derzeit eine Konferenz in Wien, die einer globalen Verbotsaktion sämtlicher Asbestformen gewidmet ist; dabei wurden die Vertreter der «Chrysotil», sowie der weltweiten Chrysotilindustrie zu dieser Konferenz nicht zugelassen.

Die Teilnehmer sind der Meinung, dass die Kampagne den Begriff Asbest gebraucht, der in der Wirklichkeit zwei verschiedene Modifikationen vereinigt- Serpentin und Amphibol. Die Argumente gegen Asbest bestärken die Organisationen durch Studien gerade dieser letzten Modifikation Amphibole, die von ILO und WHO als gesundheitsschädliche Stoffe verboten sind.

Wir sind der Meinung, dass wir den Gewerkschaften anderer Branchen der Weltindustrie, der breiten Öffentlichkeit und Medien eine wissenschaftlich begründete Alternativperspektive in punkto Serpentinasbesteinsatz vorlegen sollen, - erklärte Andrej Kholzakov, Vorsitzender von Chrysotil. Das Fundament unserer Position stellen die neuesten wissenschaftlichen Angaben dar, die die Unschädlichkeit von Serpentin beim kontrollierten Einsatz bestätigen. Wir sind der Meinung, dass die Verbotsversuche menschenfeindlich und ruinös sind.

Unserer Ansicht nach ist derzeit die Auffassung von WHO in Bezug auf die Lösung dieser Frage die konstruktivere, denn im von der 60. Tagung der Weltgesundheitsversammlung angenommenen Dokument 'Globaler Aktionsplan zum Gesundheitsschutz der Erwerbstätigen im Zeitraum 2008-2017' wurde betont: Ziff.10 'Die Tätigkeit von WHO wird die globalen Aktionen zwecks Beseitigung der asbestbedingten Krankheiten enthalten, unter Berücksichtigung der differenzierten Herangehensweise an Regelung deren diverser Formen, jeweiliger internationalen juristischen Dokumente und neuesten faktischen Angaben zur Veranstaltung der effektiveren Maßnahmen,'

Wir sind mit dem Beschluss des Internationalen BWI-Ausschusses über Einsatzverbot von sämtlichen Asbestmodifikationen, u.a. Serpentin (Chrysotil), nicht einverstanden, und schlagen vor, dieses Problem am runden Tisch unter Teilname sämtlicher interessierten Parteien zu gelegener Zeit zu diskutieren.

Wir bieten hiermit eine Zusammenwirkung an, zumal die meisten Organisationen der Allianz 'Chrysotil' die Gewerkschaften der Bauschaffenden, die zur BWI-Struktur gehören, vertreten.

Rückfragen & Kontakt:

und Bildmaterialien:
Andrej Kholzakov
Tel.: +7 9045404404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009