LR Schwärzler: Globalen Herausforderungen regional begegnen

Klimaschutz-Informationsveranstaltung im Landhaus

Bregenz (VLK) - "Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, der es durch regionales Handeln zu begegnen gilt. Jeder einzelne kann dazu einen Beitrag leisten." Das sagte Umweltlandesrat Erich Schwärzler heute, Donnerstag, anlässlich einer Fachveranstaltung im Rahmen der Initiative Energie Zukunft Vorarlberg im Landhaus in Bregenz.

Als wesentliche energie- und umweltpolitische Vorhaben in Vorarlberg nannte Landesrat Schwärzler insbesondere die Umsetzung der Maßnahmen der nationalen Klimastrategie in Zusammenarbeit mit Fachorganisationen (z.B. Energieinstitut Vorarlberg, Klimabündnis Vorarlberg, Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie, regionale Initiativen), die Umsetzung des 30+1 Maßnahmenprogramms zur Verbesserung der Luftqualität, die Weiterentwicklung des Energiekonzeptes und das Eintreten für günstige Rahmenbedingungen zum Ausbau erneuerbarer Energieträger in Österreich. "Erneuerbare Energie sowie Energiespar- und Energieeffizienzdienstleistungen sind eine Zukunftschance für unseren Lebens- und Wirtschaftsraum Vorarlberg", betonte Landesrat Schwärzler.

Bei der Veranstaltung im Landhaus vor zahlreichen Gästen aus dem Energiewirtschafts- und dem Umweltschutzsektor informierten Fachleute über verschiedene Lösungsansätze.

Professor Stefan Schleicher vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung präsentierte die aktuellen Ergebnisse aus dem jüngsten Klimareport. Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Ingmar Höbarth lotete in seinem Vortrag die Chancen für die Intensivierung des Klimaschutzes aus. Stephan Fickl von der Österreichischen Energieagentur informierte über das Aktionskonzept für Klimaschutz klima:aktiv.

Zwei weitere Vorträge waren der konkreten Situation in Vorarlberg gewidmet. Als Energiekoordinator des Landes ging Energieinstituts-Geschäftsführer Adolf Groß auf die Herausforderungen und Ansätze für den Klimaschutz in Vorarlberg ein. Und Umweltverbands-Obmann Rainer Siegele beschrieb die Rolle der Gemeinden als Vorbild für innovative Energiepolitik.

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0010