Weinzinger zu Großhandelspreisen: Steigerungen für Bevölkerung nicht mehr verkraftbar!

Wohnen, Heizen und Lebensmittel dürfen nicht zum Luxus werden

Wien (OTS) - Nach den massiven Steigerungen im Energiebereich
liegen nun mit einem Plus von 8,3 Prozent im Jahresvergleich die nächsten Preissteigerungen bei den Großhandelspreisen vor. Der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger, stellte dazu unmissverständlich fest: "Die Steigerungen der letzten Wochen und Monate sind für die Bevölkerung nicht mehr verkraftbar. Anstatt 100-Euro-Almosen zu verteilen, wäre es höchst an der Zeit alle Menschen zu entlasten." Der FPÖ-Finanzsprecher bekräftigte dabei die Forderung der FPÖ nach einer sofortigen Steuerreform. "Dass diese bereits jetzt finanzierbar ist, belegen ja die Daten, wonach der Finanzminister im Vorjahr Steuermehreinnahmen von 4,3 Milliarden Euro verbuchen konnte."

Weinzinger sprach sich mit Vehemenz dafür aus, "dass die gesamte Bevölkerung entlastet werden muss. Der von der Regierung unter Federführung der Genossen geplante 100-Euro-Scheck ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Diese geplante Maßnahmen ist geradezu lächerlich und es ist liegt auf der Hand, dass sicherlich wiederum einige durch den Rost fallen, die auf Hilfe angewiesen sind. Das ist mit Sicherheit keine Dauerlösung, denn mittels Einmalzahlung kann mit Sicherheit die Inflation nicht bekämpft werden. Nicht nur jene, die bereits jetzt an bzw. unter der Armutsgrenze leben, müssen nachhaltig entlastet werden. Wohnen, Heizen und Lebensmittel dürfen in unserem Land nicht zum Luxus werden!"

"Vielfach ist die stark gestiegene Inflation hausgemacht und keinesfalls vom Weltmarkt abhängig - wie etwa bei Strom, Gas, Treibstoffen, Verkehrsmitteln oder zuletzt die ORF-Gebührenerhöhung. Eine sofortiger Gebührenstopp fürs Erste muss her, damit die Preisspirale hier nicht noch mehr in astronomische Höhen steigt", so Weinzinger, der hier auch an die riesige SPÖ-Preislawine der letzten Jahre in Wien erinnerte. "Belastungen und soziale Kälte, das sind die wesentlichen Merkmale der roten Sozialpolitik."

"Wenn wir die Menschen durch eine rasche Steuerreform entlasten, haben sie wieder mehr im Geldbörsel. Das hilft nicht nur den Bürgern, sondern auch unserer Wirtschaft", zeigte sich Weinzinger abschließend davon überzeugt, "dass wir punkto Steuerreform bereits fünf vor Zwölf haben."

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