Oberhauser zu Ärztekammer: SPÖ stellt sich der Verantwortung

Wien (SK) - "Während Bundeskanzler Gusenbauer seine Verantwortung gegenüber dem österreichischen Gesundheitssystem und der Bevölkerung bewusst wahrnimmt und in verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb der SPÖ Vorschläge zur Erhaltung, dem Ausbau und der Finanzierung dieses Systems erarbeiten lässt, stiehlt sich Ministerin Kdolsky permanent aus ihrer Verantwortung und fühlt sich nicht zuständig", erklärte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser. Dies zeige sich schon allein an der heute gestarteten Kampagne der Ärztekammer, die sich nicht gegen die eigentlich zuständige Ministerin richtet, weil diese von der Ärzteschaft auf Grund ihrer Untätigkeit bereits abgeschrieben wurde. ****

Wie auch im Rechnungshof-Bericht nachzulesen ist, haben Schwarz-Blau-Orange die Krankenkassen sieben Jahre lang finanziell ausgehungert, jetzt Bundeskanzler Gusenbauer dafür verantwortlich zu machen, sei unseriös und polemisch. Es drohte unter der Vorgängerregierung die Gefahr einer Zwei-Klassen-Medizin, die von Gusenbauer gestoppt wurde. "Die SPÖ-geführte Regierung hat in einem Jahr einiges auf den Weg gebracht: So erhalten die Länder zusätzliche 100 Millionen Euro, die Kassen 150 Millionen und die betroffenen PatientInnen einen Deckel bei den Rezeptgebühren."

Selbstverständlich sei noch einiges zu tun, um unser gutes Gesundheitssystem nachhaltig abzusichern. Dafür setzen sich die SPÖ und Bundeskanzler Gusenbauer ein, daran sollten gerade auch die Ärzte ein Interesse haben. "Wir laden die Ärzte ein, zum Wohle der PatientInnen mit uns und nicht gegen uns zu arbeiten", forderte die SPÖ-Gesundheitssprecherin abschließend. (Schluss) sl

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