ASFINAG: Massenkarambolage auf A2: Rahmenbedingungen sprechen gegen Eisbildung

Klagenfurt (OTS) - Nach der Massenkarambolage heute Früh auf der Süd Autobahn A2 im Raum Pörtschach hat die ASFINAG umfassende interne Erhebungen eingeleitet. Eine klare Antwort auf die Frage nach der Ursache für den Crash gibt es noch nicht. Die bisherigen Ergebnisse lauten wiefolgt.

Zum Zeitpunkt des Unfalles (circa 6:50 Uhr) war die Fahrbahn leicht feucht; außerdem war Hochnebel. Die dem Unfallpunkt nächstgelegenen Messstellen zeigten eine Lufttemperatur von + 1,1 Grad Celsius und eine Fahrbahntemperatur von + 2,3 Grad Celsius an. Der Unfall ereignete sich in einer Rechtskurve im Bereich des Brückenobjektes K 20.

Der Winterdienst der ASFINAG-Autobahnmeisterei Klagenfurt hat den Bereich der Unfallstelle um 4:30 Uhr und um 6:30 Uhr eingestreut -mit einer Menge von 10 bis 12 Gramm pro Quadratmeter. In Anbetracht der positiven Temperaturen (Fahrbahn und Luft) ein sehr hoher Wert für die Salzstreuung.

Nach der Massenkarambolage haben Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Klagenfurt eine Restsalz-Messung an mehreren Bereichen der Unfallstelle durchgeführt. Diese ergab einen Mittelwert von 6 bis 8 Gramm Salz pro Quadratmeter. Diese Menge Salz auf der Fahrbahn verhindert normalerweise die Eisbildung bei Luft-Temperaturen von bis zu minus 8 Grad Celsius.

In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen - Luft- und Fahrbahntemperatur, Salzmenge auf der Fahrbahn - ist die Bildung von Glatteis an der Unfallstelle für die ASFINAG nicht nachvollziehbar. Alle objektiven Kriterien sprechen klar dagegen.

Die ASFINAG-Autobahnmeisterei Klagenfurt hat ihrerseits alles menschenmögliche getan und die vorgegebenen objektiven Sorgfaltspflichten für den Straßen-Erhaltungsdienst erfüllt.

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Volker Höferl
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