Kukacka zu Fall Kampusch: Auskunft von SPÖ-Innenminister Schlögl notwendig

Schlögl aufgefordert, sich kooperativ einzubringen

Wien, 07. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Zu den von Haidinger erhobenen Vorwürfen im Fall Kampusch ist die Auskunft des damaligen SPÖ-Innenministers Schlögl notwendig“, so der ÖVP-Abgeordnete Mag. Helmut Kukacka. Kukacka, der selbst Mitglied im Innenausschuss ist, verweist darauf, dass sich die Vorwürfe auf das Jahr 1998 beziehen und daher die Amtszeit des SPÖ-Innenministers Schlögl betreffen. „Laut den Vorwürfen Haidingers wurde damals relevanten Hinweisen nicht nachgegangen. Die Auskünfte Schlögls können zur Aufklärung beitragen“, betont Kukacka. ****

„Natascha Kampusch hat ein Recht auf lückenlose Aufklärung – dies hat ihr Innenminister Günther Platter heute auch zugesichert“, so Kukacka weiter. Der Innenminister hat umgehend eine Evaluierungskommission eingerichtet, die nun rasch die Vorwürfe klären wird. „Auch Schlögl kann einen Beitrag leisten, indem er über seine Kenntnisse zum Fall Kampusch berichtet: Was wusste Schlögl konkret? Hatte Schlögl schon damals relevante Hinweise auf mögliche Pannen bei der Fahndung?“, fragt Kukacka. „Schlögl ist aufgefordert, sich kooperativ einzubringen“, schließt Kukacka.

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