FP-Schock: Mehr Kontrolle bei Tbc

Neuerkrankungen müssen bestmöglich verhindert werden

Wien, 07-02-2008 (fpd) - In Wien werden pro Jahr ca. 400 Neuerkrankungen an Tuberkulose (Tbc) registriert. Rund die Hälfte davon sind Asylwerber. Beim Aufgreifen illegal aufhältiger Personen werden unsere Polizeibeamten immer häufiger mit Tbc konfrontiert. Trotzdem sind die Beamten mit Schutzmaßnahmen dabei auf sich selbst gestellt, so der Wiener Klubobmann der FPÖ, DDr. Eduard Schock heute.

Strengere Kontrollen vor allem bei straffällig gewordenen Asylwerbern und Schubhäftlingen, seien hier gefordert. Überfüllte, unhygienische Gefängnisse, zum Beispiel in der russischen Förderation, sind die Quelle multiresistenter Tuberkulosestämme. Beim Aufgreifen illegal hier aufhältiger Personen werden unsere Polizeibeamte immer häufiger mit Tbc, aber auch mit Hepatitis B und C sowie HIV konfrontiert. Trotzdem sind Schutzmaßnahmen für die Beamten unzureichend. Die Erkrankten brechen meist nach kurzer Zeit die Behandlung ab, verlassen das Spital und tauchen unter. Dieser Praxis müsse entgegengewirkt werden, so Schock.

Auch im Bereich der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel sind strengere Überprüfungen gefordert. Mangelnde oder gar nicht vorhandene Gesundheitskontrollen führen dazu, dass die Tbc-Gefahr heute größer ist denn je, warnt Schock. Fakt ist, dass wir seit 2003 mit einem Anstieg multiresistenter Tuberkulose konfrontiert sind und dies nicht länger ignoriert werden darf. Die SPÖ in Wien versucht seit Jahren durch Schönfärberei dieses Problem herunterzuspielen und handelt damit - der Bevölkerung gegenüber - mehr als unverantwortlich.

Die FPÖ fordert daher einmal mehr effiziente Maßnahmen zur Kontrolle und Anhaltung der Erkrankten, so Schock abschließend. (Schluss) hn

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