Konsolidierungspotenzial bei Medikamenten ist nach wie vor groß

Hauptverband verärgert über den Verhandlungsstil der Pharmavertreter

Wien (OTS) - Die Aufwendungen der Sozialversicherung für Versicherungsleistungen sind im Zeitraum von 1997 bis 2007 um 51 Prozent gestiegen, die Aufwendungen für Medikamente im selben Zeitraum um 97 Prozent. Das heißt fast doppelt so viel.
Wäre die Aufwandssteigerung für Medikamente nicht mehr gestiegen als für Versicherungsleistungen, so hätten die Krankenkassen im Jahr 2007 für Medikamente um 614 Millionen Euro weniger ausgegeben und damit kein Finanzierungsproblem.
Es stimmt daher: Die goldenen Zeiten in der Pharmawirtschaft müssen beendet werden!
"Im übrigen zeugt es von einem sehr schlechten Stil, dem Vertragspartner einen Tag vor den Verhandlungen derartiges über die Öffentlichkeit auszurichten", so der Vorsitzende des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Dr. Erich Laminger.

Rückfragen & Kontakt:

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71132-1120
dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
http://www.sozialversicherung.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHS0001