Klement spricht Regierung Kompetenz für Österreichs Landwirtschaft ab

Koalitionsinternes Hick-Hack auf dem Rücken von Österreichs Bauern

Wien (OTS) - "Ob Milchquote, Health-Check oder die Entwicklung des ländlichen Raums; SPÖ, ÖVP und Bauernbund vergessen im koalitionsinternen Hick-Hack auf Österreichs Bauern", konstatiert der FPÖ-Landwirtschaftssprecher NAbg. DI Karlheinz Klement in Anbetracht der diesbezüglichen rot-schwarzen Medien-Schlammschlacht.

"Die von der SPÖ geforderte Abschaffung der Milchquote und die Treibjagd des Bauernbundes auf die Vertreter der IG-Milch, die sich für die Interessen der Bauern, für faire Preise und nachvollziehbare Lebensmittelkennzeichnung einsetzen, zeigen deutlich, wie die beiden Regierungsparteien den Bauernstand ins Verderben stürzen."

"Nach eigenen Angaben möchte sich Landwirtschaftsminister Josef Pröll für eine Beibehaltung der Quoten einsetzen. Und das trotz gestiegener Preise für Milch und Milchprodukte - laut Statistik haben diese zwischen 20 und 25 Prozent angezogen", so Klement. Die FPÖ bezweifelt, ob Pröll zum Kämpfen im Stande sei, da er nicht einmal in der Lage gewesen ist, den Koalitionspartner von der Notwendigkeit der Beibehaltung der Milchquote zu überzeugen. "Mit dieser Überzeugungskraft des Ministers sehe ich für die heimischen Landwirte schwarz und in weiterer Folge die Interessen für die heimische Landwirtschaft wieder einmal verraten", zeigt sich Klement verärgert.

"Der SPÖ müsse man erklären, dass die Probleme der Milch -Preissteigerungen nicht bei den heimischen Milchbauern zu suchen seien, sondern bei den schwarz eingefärbten Molkereien. Immer wieder höre man von Preisabsprachen zwischen den Bauernbundfunktionären, die in den entsprechenden Gremien in der Molkereiwirtschaft sitzen und somit die Existenz der heimischen Milchbauern gefährden. Diese Praktiken gehören hinterfragt und überprüft, so der freiheitliche Landwirtschaftssprecher.

Für Klement steht fest, dass ÖVP und SPÖ "in all den Jahren nichts anderes getan haben, als die österreichischen Bauern zu verraten. So fallen die Regierungsparteien den Bauern schändlich in den Rücken. Dass die österreichischen Bauern ihr Einkommen nur mehr zu 18% aus ihrer schweren Arbeit ableiten können, der Rest aus Subventionen kommt, zeige die Dramatik auf, mit der unsere Bauern ums blanke Überleben kämpfen müssen. Die FPÖ fordert deshalb schon seit langem eine Renationalisierung der Landwirtschaft, um den Bauern faire Preise für gesunde Produkte zahlen zu können," schließt Klement.

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