Europäischer Safer Internet Tag, 12. Februar 2008: Österreicher schlecht über sichere Internetnutzung informiert

Wien (OTS) -

  • Sicherheit im Internet für Kinder und Jugendliche immer wichtiger
  • Aktuelle Integral Studie belegt: großes Informationsdefizit der Österreicher
  • Neuer Elternratgeber "Schutz vor Schmutz" jetzt erhältlich
  • Arbeitsschwerpunkte 2008: Information der "Second Generation" der Internetnutzer

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Sicherheit im Internet wird für alle Bevölkerungsgruppen immer wichtiger. Internetshopping und Social Networking Plattformen boomen und sprechen sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche an. Zunehmende Probleme und der wachsende Informationsbedarf zur sicheren Internetnutzung haben vor fünf Jahren zur Gründung der EU-Initiative Safer Internet geführt. Die österreichische Plattform dieser Initiative ist Saferinternet.at. Unterstützt wird sie von EU, Bundeskanzleramt, Ministerien sowie namhaften Partnern aus der Wirtschaft, wie etwa Microsoft Österreich, Telekom Austria und eBay. In den letzten 3 Jahren konnte Saferinternet.at große Erfolge verbuchen: So gab es eine intensive Zusammenarbeit mit dem ORF beim Themenschwerpunkt "Kinder" und etwa 10 Broschüren mit wichtigen Informationen rund um Internet und Handy. Unterrichtsmaterialien für Lehrer wurden erstellt und in Zusammenarbeit mit Partnern mehr als 100 Workshops und Seminare veranstaltet.

Österreicher immer noch zu wenig über sichere Internetnutzung informiert

Trotzdem hat Saferinternet.at noch viel vor sich, denn das Informationsdefizit der Österreicher ist laut einer aktuellen Studie unter 500 Österreichern ab 14 Jahren 1) groß. "Die aktuellen Umfrageergebnisse sind eine große Herausforderung für die Initiative Saferinternet.at, aber auch für die österreichische IT-Wirtschaft und die Politik", ist sich DI Ronald Hechenberger, Koordinator von Saferinternet.at und Geschäftsführer des ÖIAT, sicher.

Die Erhebung von Saferinternet.at und Integral Marktforschung zeigt auf, dass 70 Prozent aller Befragten mehr über die Vermeidung von Betrugsfällen im Internet wissen möchten, 69 Prozent sich nicht ausreichend über den Schutz vor Viren informiert fühlen und 62 Prozent mehr Informationen zum Schutz von Kindern vor ungeeigneten Inhalten im Internet - wie etwa Gewaltvideos und Pornografie -wünschen.

Europäischer Safer Internet Tag mit Handy-Schwerpunkt

Die Fragen, mit denen sich Saferinternet.at konfrontiert sieht, beschränken sich allerdings schon lange nicht mehr auf das Thema Internet. Immer öfter ist sichere und sinnvolle Handynutzung - vor allem bei Kindern und Jugendlichen - ein Thema. Diesem Trend trägt die Initiative Rechnung: Der Safer Internet Tag wurde in Österreich auch zu einem Handytag gemacht. Um Jugendliche zum kreativen Umgang mit dem Handy anzuregen, wurde der 1. Österreichische Handyfilmpreis von Handywissen.at, dem Schwesterprojekt von Saferinternet.at, ins Leben gerufen. Die Sieger werden im Rahmen des Safer Internet Tages am 12. Februar 2008 präsentiert.

Neuer Elternratgeber "Schutz vor Schmutz" - jetzt gratis zu bestellen

Saferinternet.at sieht aber nicht nur einen großen Informationsbedarf, sondern stellt immer öfter fest, dass Eltern mit dem Internet-Wissen ihrer Kinder nicht mithalten können. "Wir haben im vergangenen Jahr sehr viele Anfragen von Eltern bekommen, wie sie ihre Kinder vor Gewalt verherrlichenden oder pornografischen Inhalten schützen können", erklärt Hechenberger. Daher wurde der Elternratgeber "Schutz vor Schmutz - im Internet und am Handy" erstellt. Der Ratgeber soll als Unterstützung für Eltern dienen, richtig mit problematischen Inhalten im Internet sowie am Handy umzugehen und bietet jede Menge praktische Tipps für die Medienerziehung. Er ist als Download unter www.saferinternet.at/downloads erhältlich, bestellt werden kann er unter office@saferinternet.at.

Saferinternet.at bleibt auch im Jahr 2008 aktiv

Nachdem das Hauptaugenmerk im Jahr 2007 auf Kindern und deren Internetverhalten lag, wird das Jahr 2008 im Zeichen der Senioren und Internet-Neueinsteiger - der sogenannten "Second Generation" der Internetnutzer - stehen. "Mit unseren neuen Aktivitäten wenden wir uns an eine Zielgruppe, die noch wenig bis gar keinen Kontakt mit dem Internet hatte, und dementsprechend viel Information zum sicheren Umgang mit dem Internet braucht", so Hechenberger. "Das Interesse ist groß und wir sind zuversichtlich, dass wir nach unserer Informationsoffensive viele begeisterte Internetnutzer mehr unter den Österreichern haben werden", ist sich Hechenberger sicher.

Über Saferinternet.at

Saferinternet.at unterstützt Internetnutzer bei der sicheren Nutzung des Internet und liefert hilfreiche Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie Datenschutz, Online-Shopping, Virenschutz, Phishing, Chats und Medienerziehung. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Provider Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGO}s und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet plus Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), das Bundeskanzleramt, Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria und eBay. Detaillierte Informationen zu allen Aktivitäten von Saferinternet.at gibt es unter www.saferinternet.at.

Für Fragen und Anregungen zu Saferinternet.at können sich Interessierte per E-Mail an office@saferinternet.at wenden.

weitere Bilder unter:

http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=38&dir=200802&e=20080207_b&a=event

1) Integral Marktforschung im Auftrag von Saferinternet.at im September 2007

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Rückfragen & Kontakt:

ÖIAT
DI Ronald Hechenberger
Telefon: 01/5952112
E-Mail: hechenberger@oiat.at

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