KO Scheuch zu Kärnten-Dorf: Stereotype Anschüttungspropaganda von Rot und Schwarz wird misslingen

Klagenfurt (OTS) - "Ja, es ist bei der Bauvergabe, Bauplanung und Baudurchführung des Kärnten-Dorfes zu Ungereimtheiten gekommen. Die Verantwortlichen dafür sind zur Rechenschaft zu ziehen, allen voran die Architektin Jana Revedin. Daher hat das BZÖ auch schon die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Wir wollen, dass alle Vorwürfe aufgeklärt werden", sagt BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch zur heutigen Diskussion im Kärntner Landtag.

Scheuch weist darauf hin, dass der Landesrechnungshof den Vertretern des Landes Kärnten ein positives Zeugnis ausgestellt hat. Die Kritik von SPÖ und ÖVP an ihnen laufe daher ins Leere. Außerdem habe nach der Tsunami-Katastrophe das Land Kärnten einstimmig den Beschluss gefasst, ein Kärnten-Dorf in Banda Aceh zu errichten, nachdem Hilfsorganisationen erklärt hatten, kein Hilfsprojekt machen zu können oder zu wollen. Zudem wurden einer weiteren Regierungssitzung am 7.6.2005 die bis dahin getätigten Aktivitäten wie die Grundstücksauswahl, die Gründung einer Stiftung und die Bauvergabe einstimmig abgesegnet. SPÖ und ÖVP könnten sich daher nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. "Rot und Schwarz versuchen in perfider Weise die ganze Schuld Landeshauptmann Haider in die Schuhe zu schieben, und das, obwohl der Name des Landeshauptmannes kein einziges Mal im Rechnungshofbericht vorkommt. Die stereotype Anschüttungspropaganda von SPÖ und ÖVP wird aber misslingen", gibt sich Scheuch überzeugt.

Außerdem sei mittlerweile das Projektziel erreicht. Denn das Kärnten-Dorf in Banda Aceh lebt, im Herbst seien die ersten Waisenkinder samt einem Beteuerteam eingezogen. Scharf kritisiert Scheuch daher die unqualifizierten Angriffe der ÖVP auf das Kärnten-Dorf: "VP-Klubobmann Tauschitz bezeichnet das Kärnten-Dorf als Fünf-Sterne-Hotel für Kakerlaken. Das ist ein Skandal. Tauschitz versucht sich auf dem Rücken der armen Waisenkinder zu profilieren. Schämen Sie sich, Herr Tauschitz!"

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