SP-Hora: Destruktive Panikmache von VP-Gerstl

Wiener Linien haben auch bei jüngstem Fußball-Ländermatch öffentlichen Verkehr gut gemanagt

Wien (SPW-K) - "Die Behauptungen und die damit verbundene Kritik
des Verkehrssprechers der Wiener ÖVP, Gemeinderat Gerstl, an den Wiener Linien im Zusammenhang mit dem gestern, Mittwoch, im Wiener Ernst-Happel-Stadion stattgefundenen Fußball-Ländermatch, sind nichts anderes als komplett destruktive Panikmache", erwiderte der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Karlheinz Hora, die Aussagen des VP-Mandatars.

"Die Wiener Linien haben an diesem Abend - so wie bei allen anderen Großevents - durchaus alles im Griff gehabt. Auch ist dieses Fußballmatch keine Generalprobe für den öffentlichen Verkehr gewesen, weil ab 10. Mai die U-Bahnlinie U 2 mit einer eigenen Station direkt das Stadion tangieren und die Kapazität und die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel enorm steigen wird", führte Hora weiter aus. Bei der Anfahrt der Fans zum Stadion habe es, so Hora, punktuell starke Verkehrsspitzen und Staus, ausgelöst durch vorherige Unfälle u.a. auf der A 23 - Südosttangente, gegeben. Dadurch sei auch der Verkehrsfluss der Oberflächen-Öffis im Umfeld des Stadions beeinflusst worden. Hora: "Selbst die Polizei und die Autofahrerorganisationen ARBÖ und ÖAMTC haben festgehalten, dass die gestrige Situation nicht mit der Echtsituation nicht vergleichbar und das Verkehrskonzept für die EURO 08 grundsätzlich in Ordnung sei. Auch sie haben auf die künftige U-Bahn-Anbindung des Stadion verwiesen", betonte der Gemeinderat.

Die Wiener Linien seien jedenfalls, so Hora weiter, mit allen Kräften im Einsatz gewesen, Tram und Busse in kurzen Intervallen gefahren, wobei nicht nur auf den Individualverkehr, sondern auch und vor allem auch auf die auf den Tram-Gleisen bzw. Straßen sich bewegenden dichten FußgängerInnentrauben Rücksicht genommen hätte werden müssen. Die U-Bahn-Züge der U1 seien jedenfalls in der Station Praterstern im Minutentakt abgefertigt worden. Dort habe alles - wie auch Medien berichteten - ausgezeichnet funktioniert. "Einmal mehr versucht Kollege Gerstl mit seinen Ausführungen klüger als die Polizei und die Kraftfahrerorganisationen zu sein, was ein bezeichnendes Licht auf seine Kompetenz in Sachen Verkehrsangelegenheiten wirft", schloss Hora. (Schluss)

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