ACUS gegen Sonntagsöffnung bei der Euro

Wer muss vor dem Match Kleider in Döbling kaufen?

Wien (SK) - Die Arbeitsgemeinschaft Christentum und
Sozialdemokratie (ACUS) spricht sich gegen die Einigung der Sozialpartner aus, an den vier Sonntagen der Fußballeuropameisterschaft in ganz Wien mit wenigen Ausnahmen die Geschäfte aufzusperren. "Obwohl selbst viele Unternehmerinnen und Unternehmer heute für den freien Sonntag sind, scheinen sich wieder einmal die Interessen weniger Konzerne durchzusetzen", sagt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS) Gustav Posch am Donnerstag. ****

"Ein Durchbrechen des Verbots der Sonntagsarbeit, und sei es nur zu bestimmten Anlässen, würde einen weiteren Schritt zur Zerstörung unserer Gesellschaft bedeuten. Der Sonntag dient der Erholung, der Besinnung und ist eine Zeit, die die Familie gemeinsam verbringen sollte", betont Posch: "Umfragen beweisen, dass der größte Teil der Bevölkerung dieser Ansicht ist."

"Wir ersuchen daher den zuständigen Bürgermeister Michael Häupl, KEINE Verordnung zur Ladenöffnung an den Euro-Sonntagen in ganz Wien zu erlassen. Eine Abmachung der Sozialpartner ist kein Gesetz. Die Stadt Wien kann damit ein wichtiges Zeichen für den freien Sonntag setzen", fordert Posch. "Der Sonntag muss arbeitsfrei bleiben!", schloss der ACUS-Bundesvorsitzende Posch. (Schluss) ah/mp

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