FP-Lasar: Wehsely lehnt kostenlose Selbstverteidigungskurse für Bedienstete der Wiener Rettung ab!

Bessere Schulungen für Sanitäter im Umgang mit aggressiven Patienten gefordert

Wien, 07.02.2008 (fpd) - Immer wieder kommt es bei Einsätzen der Wiener Rettung zu gefährlichen Situationen, verursacht durch gewalttätige Patienten die auf Grund ihrer krankhaften Zustände zu unkontrollierten Handlungen neigen. Aus diesem Anlass heraus forderte die Wiener FPÖ kostenlose Selbstverteidigungskurse für Sanitäter und Ärzte, um in Gefahrensituationen richtig handeln zu können. Diese Forderung wurde von allen Fraktionen abgelehnt, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar.

Aus Sicht der FPÖ sei die Ablehnung dieses Antrages ein Skandal sondergleichen - nicht zu letzt darum, weil es schließlich um die Sicherheit derer geht, die sich durch hervorragenden Einsatz um das gesundheitliche Wohlergehen der Bevölkerung kümmern. Ein kostenloser Selbstverteidigungskurs - wie ihn auch die Personalvertretung bei der Wiener Rettung fordert - sollte daher eine Selbstverständlichkeit sein - bedauerlicherweise aber nicht im roten Wien, so Lasar.

Ein Angebot über einen Selbstverteidigungskurs gibt es seitens der Exekutive - SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely lehnt einen solchen allerdings mit der Begründung ab, dass auch die Selbstverteidigung eine Form von Gewaltanwendung sei und stellt es den Sanitätern frei einen solchen Kurs - natürlich auf Selbstkosten - zu besuchen. Somit bleibt den Bediensteten der Wiener Rettung also nur noch die Möglichkeit, sich bis zum Eintreffen der verständigten Polizei, vor dem randalierenden Patienten zu verstecken, gibt sich Lasar kopfschüttelnd. (Schluss) paw

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