"Ende der Schonfrist"

Bürgermeisterin Inge Rinke seit 100 Tagen im Amt

Krems (OTS) - Nach ihren ersten 100 Tagen im Amt lud Bürgermeisterin Inge Rinke zahlreiche Kremser Persönlichkeiten in die Tourismusschule HLF, um eine erste Bilanz zu ziehen und gleichzeitig einen Ausblick auf die Arbeit in den kommenden Jahren zu geben.

"Die 100-tägige Schonfrist, die man neuen Amtsträgern einräumt, ist für mich vorbei", begrüßte Bürgermeisterin Inge Rinke ihre Gäste im neuen Festsaal der HLF Krems auf dem Langenloiserberg. Mehr als 60 Kremser Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur, Freunde, Wegbegleiter und Medienvertreter, waren gekommen, um mit ihr auf die ersten Wochen im neuen Amt zurückzublicken und die größten Vorhaben für die kommenden Jahre zu erfahren. "Gemeinsam mit meinen Freunden ist schon vieles gelungen", verwies Rinke auf den größten Erfolg in ihrer bisher kurzen Amtszeit: "Unser Stadtbudget hat eine breite Zustimmung gefunden, und das ohne fixe Mehrheit im Gemeinderat. Ich bin schon etwas stolz darauf, dass wir aufgrund dieser Budgetplanung bereits 2009 ausgeglichen bilanzieren werden - erstmals seit Jahrzehnten! Das bedeutet genügend finanziellen Handlungsspielraum, um starke Impule setzen und wichtige Leitprojekte realisieren zu können.

Kongresszentrum noch heuer beschließen!

Oberste Priorität hat für Rinke die Errichtung eines Kongrss- und Veranstaltungszentrums. Bis Ende des Jahres soll ein detailliertes, finanzierbares und beschlussfähiges Konzept vorliegen, das unverzüglich umgesetzt werden soll. "Die Stadt braucht eine Plattform, auf der sich Krems als Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturstadt präsentieren kann und größere Tagungen und Konferenzen stattfinden können." Als möglichen Standort nannte sie das Areal nahe der Alten Sporthalle und der Messehallen. Die Attraktivität der Innenstadt liegt Rinke ebenfalls sehr am Herzen. Neue Geschäftsideen und eine modernen Szenegastronomie sollen die Innenstadt attraktiv für Besucher machen und für pulsierendes Leben sorgen.

Projekte für Generationen

Ein respektvolles Miteinander der verschiedenen Generationen ist laut Rinke Voraussetzung dafür, dass die Stadt auch in Zukunft wächst. Wichtige Schwerpunkte in den nächsten Jahren betreffen daher vor allem den Bildungsbereich - wie erweiterte Betreuung in den Kindergärten, Schulzentrum, Musikschule - und die Integration und Betreuung älterer Mitbürger in das Stadtleben, wie dies im Haus der Generationen umgesetzt wird. Als für die Stadt "überlebensnotwendiges" Projekt bezeichnet Rinke den Hochwasserschutz entlang der Krems, dessen Flussraum gleichzeitig zum Naherholungsraum umgestaltet wird.

Den Schluss der Rede bildete ein Appell an die geladenen Gäste:
"Zahlreiche Meinungsbildner und Freunde der Stadt haben heute mit ihrem Kommen ihr Interesse an den Möglichkeiten und Zielen der Stadt Krems bekundet. Sie alle bitte ich, mich in der Umsetzung der Ziele für unsere Stadt zu unterstützen."

Unter den zahlreichen Gästen fanden sich neben vielen anderen Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Dynea-Chef Sylvester Schiegl, Unternehmer Walter Stiefler, Brigadier Karl Pronhagl, Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade, FH-Geschäftsführer Mag. Heinz Boyer, Gedesag-Direktor Alfred Graf, die Bürgermeister Hubert Meisl, Albert Pani und Otmar Gschwantner, die Versicherungsdirektoren Dr. Hubert Schultes und Mag. Bernhard Lackner, die Bankdirektoren Dr. Herbert Buchinger, Mag. Reinhard Springinsfeld, Karl Friedl und Günther Graf und die Agenturchefs Wolfgang Übl und Mag. Lukas Leitner.

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