Bio-Kennzeichnungen, Kürbis-Papier, Tannen-Projekt & Co

"Land und Leute" am 16. Februar in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Die Themen der nächsten Ausgabe des von Inge Winder moderierten TV-Landwirtschafts-Magazins "Land und Leute" am Samstag, 16. Februar 2008 um 15:35 Uhr in ORF 2:

* Bio-Kennzeichnungs-Dschungel.
Eine Vielzahl an Biokennzeichen und -siegeln prägt den Konsumentenalltag. Was aber echt ökologisch ist und wo doch konventionelle Produkte hinter einem schönen Label stecken, ist oft gar nicht so leicht zu erkennen. Mittlerweile bieten mehrere Institutionen Hilfe in Form von Übersichten, so auch zum Beispiel der Verein für Konsumenteninformation oder die Arbeiterkammer: Welches Siegel was aussagt, ist genau definiert und nun auch nachlesbar.

* Destillata 2008.
Vom 7. bis 9. Februar wurden in Klosterneuburg wieder die besten Branntweine ermittelt und verkostet, 147 Destillerien aus dem In- und Ausland haben teilgenommen. . Mit dabei Betriebe u.a. aus Österreich, Deutschland, Italien, Ungarn, Griechenland, Kroatien, Slowakei, Schweiz, Schweden und Kanada.

* Papier aus Kürbis.
Das steirische Produkt Ölkürbis ist um eine interessante Facette reicher: Seit rund zwei Jahren wird aus den unbeachteten Rückständen, die nach der Kürbiskernernte auf dem Feld bleiben, handgeschöpftes Kürbispapier gewonnen. Eine Innovation von Mirjam Winkler, der es nach einigen Experimenten gelungen ist, ein neues spannendes Produkt zu schaffen, das durch seine Naturbelassenheit besticht.

* Tipps zum Gesundbleiben im Alter.
Fit und gesund alt zu werden liegt wohl jedem am Herzen. Mit kleinen täglichen Übungen kann das auch gut unterstützt wertden. "Land und Leute" zeigt das am Beispiel der Rehabilitationsbehandlungen im Kurzentrum Bad Schallerbach. Vor allem im Bereich der Gelenke ist Vorsorge von großer Bedeutung, da Abnützungserscheinungen im Alter so verringert werden können.

* Projekt "Tanno".
In Mitteleuropa ist die Tanne ökologisch von besonderer Bedeutung. Als Mischbaumart erschließt sie tiefere Bodenschichten als die Fichte und widersteht auch besser starkem Wind und Stürmen. Welche Bedeutung diese Eigenschaften gegenüber den Monofichtenkulturen haben, hat sich gerade auch in jüngster Zeit nach dem Sturm "Paula" gezeigt. Das Projekt "Tanno", getragen von steirischen Waldbauern, soll die Tanne auch wirtschaftlich wieder interessant machen.

* Gentechnik - nein danke.
Wenn der 77jährige kanadische Rapsbauer Percy Schmeiser auf Vortragsreisen unterwegs ist, füllt der weitweit bekannte Gentechnikgegner die Hallen. Aufgrund seiner Erfahrungen mit der unkontrollierten Ausbreitung von Genraps und Gensoja in ganz Kanada räumt er auf mit der Vorstellung, Gentechnik könne in Koexistenz mit traditionellem Anbau praktiziert werden. Doch der Druck aus Amerika, dem Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Europa größeren Raum zu geben, wächst zusehends. Percy Schmeiser wurde im vergangenen Jahr mit dem Alternativen Nobelpreis für Umweltschutz ausgezeichnet.

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