Mitterlehner: Enterprise Europe Network bietet maßgeschneiderte EU-Tipps für KMU

Verschmelzung von "Euro Info Centers" und der "Innovation Relay Centers" in ein Netzwerk schafft einen einheitlichen Ansprechpartner für KMU in allen EU-Angelegenheiten

Wien (PWK101) - "Das Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission bietet Europas Unternehmen, und dabei vor allem kleineren und mittleren Betrieben, maßgeschneiderte Informationen, Tipps und Kooperationsangebote", begrüßte Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer Österreich, den heute in Brüssel gegebenen Startschuss für das neue Business Support Network der Generaldirektion Unternehmen der EU-Kommission. Die Verschmelzung der früheren "Euro Info Centers" (EU-Rechts-, Förder-, und Unternehmenskooperations-Services) und der "Innovation Relay Centers" (Technologietransfer und Forschungsrahmenprogramm-Beratung) in ein einheitliches Netzwerk schafft einen einheitlichen Ansprechpartner für KMU in allen EU-Angelegenheiten.

"Sehr oft kennen KMU gar nicht die vielen verschiedenen EU-Töpfe, aus denen sie Förderungen beziehen können. Das Network will diese Wissenslücke schließen und den Unternehmen alle ihnen offen stehenden Möglichkeiten leichter zugänglich machen", erklärt Mitterlehner. Schätzungsweise eine Million KMU mehr könnten grenzübergreifend Geschäfte machen und investieren, wenn sie die richtige Unterstützung hätten.

Das Enterprise Europe Network wird über 70 Konsortien mit mehr als 500 Centern und 4.000 Experten in der gesamten EU plus den Kandidaten- und Beitrittswerberländern umfassen. Zu den Partnern gehören Wirtschafts- und Handelskammern, regionale Entwicklungsagenturen oder Hochschul-Technologiezentren. In Österreich wird es ein einziges Netzwerk, bestehend aus zwölf Partnern, geben. Zu den Konsortiumsmitgliedern zählen WKÖ, WK Oberösterreich, WK Steiermark, WK Kärnten, WK Tirol, WK Vorarlberg, Wiener Wirtschaftsförderungsfonds sowie die Technologieförderstellen. "Spezialisierte Partner innerhalb des Konsortiums garantieren eine sehr hohe Servicequalität", betont Mitterlehner. Eine bessere Visibilität des Netzwerkes wird durch die einheitliche Marke gewährleistet.

Die Leistungen für KMU setzen sich aus drei Modulen zusammen:

- Modul a: EU-Rechts- und Förderinformationen, Einholen von KMU-Feedback für die EU-Kommission sowie Anbahnung von Unternehmenskooperationen.

- Modul b: Technologietransfer (Vermarktung von Technologien oder beim Zukauf von Technologie).

- Modul c: Beratung zum 7.EU-Forschungsrahmenprogramm. (FA)

Rückfragen & Kontakt:

EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich
Mag. Franziska Annerl,
Tel.: +32/474/472594

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